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Nach Kritik: Victoria Beckham finanziert Firma doch ohne Steuergeld

  • Beckham wollte 30 Mitarbeiter auf Staatskosten beurlauben.
  • Nach Kritik aus Politik und Gesellschaft hat sie den Plan verworfen.
  • Ihr wurde vorgeworfen, das Corona-Hilfspaket auszunutzen.
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Victoria Beckham hat es sich offenbar anders überlegt und wird das Gehalt von 30 ihrer 120 Mitarbeiter wohl doch selbst zahlen. Statt 80 Prozent des Gehalts ihrer Mitarbeiter über ein vom Staat wegen der Corona-Krise initiierten Programms zu finanzieren, will sie nun die zwei Monate selbst einspringen. Mit der Kritik, so das Ex-Spice-Girl, habe das allerdings nichts zu tun.

Vor rund zehn Tagen hatte das Vorhaben für viel Kritik in Großbritannien gesorgt – sowohl Bürger als auch Politiker verurteilten das Verhalten der Frau, deren Familienvermögen auf 380 Millionen Euro geschätzt wird. Wer Geburtstagspartys für 10.000 Euro schmeiße und Handtaschen im Wert von 2 Millionen Euro im Schrank habe, müsse für sein Luxuslabel – das ohnehin nie Gewinn brachte – in dieser außergewöhnlichen Zeit nicht auf Steuerzahlerkosten leben, so der Tenor.

Die 30 Mitarbeiter sollten zwar weiterhin für zunächst zwei Monate beurlaubt werden, allerdings würden sie weiterhin ihr Gehalt bekommen. In einem Schreiben, aus dem “Daily Mail” zitierte, stand allerdings, dass die Mitarbeiter sich um Steuergeld bemühen sollten. Laut der Zeitung hätte es sich um umgerechnet fast 175.000 Euro für zwei Monate gehandelt.

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Beckham relativiert nun in einem Interview mit “The Guardian”: Da man nicht gewusst habe, wie lange die Situation anhalte und wie die Firma beeinflusst würde, sei letzteres nicht auszuschließen – vorab aber würden alle weiterhin vom Label bezahlt. Mit der öffentlichen Kritik habe das nichts zu tun, es sei auch kein Zurückrudern.

RND/msk

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