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„Mrs Doubtfire“-Star Mara Wilson: „Ich wurde als Kind sexualisiert“

  • Durch Filme wie „Matilda“ und „Mrs Doubtfire“ wurde Mara Wilson schon als Kind berühmt.
  • In einer Kolumne setzt sie sich mit der Sexualisierung von jungen Stars durch die Öffentlichkeit auseinander.
  • Eine Erfahrung, die sie mit Britney Spears teilt.
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New York. Die US-Schauspielerin Mara Wilson, bekannt aus Familienfilmen wie „Mrs Doubtfire“ und „Matilda“, prangert an, wie sie in den 90er-Jahren als Kinderstar sexualisiert worden ist. „Bevor ich auch nur zwölf war, gab es Bilder von mir auf Webseiten von Fußfetischisten und meine Bilder wurden per Photoshop in Kinderpornografie hereingearbeitet“, schrieb die heute 33-Jährige in einer Kolumne der „New York Times“.

An Filmsets sei sie nie belästigt worden, schreibt sie weiter – „meine sexuelle Belästigung passierte immer durch die Hände der Medien und der Öffentlichkeit“. Bereits mit sechs Jahren sei sie von Reportern gefragt worden, ob sie gerne einen Freund hätte und welchen Schauspieler sie am „sexysten“ finde. „Es war süß, wenn Zehnjährige mir Briefe schrieben, in denen stand, dass sie in mich verliebt seien. Das war es nicht, wenn 50-jährige Männer das taten.“

Mara Wilson wurde mit ähnlichen Problemen konfrontiert wie Britney Spears

Sie habe damals mitgekriegt, wie viele jugendliche Schauspielerinnen und Sängerinnen Sexualität als Initiationsritus anzunehmen schienen, wenn sie auf den Covern von Männermagazinen oder in provokanten Musikvideos abgebildet wurden. Sie und ihre Eltern hätten bewusst versucht, das anders zu machen: Wilson nahm demnach primär Rollen in Familienfilmen an und trug nie weniger als ein knielanges Sommerkleid. „Ich war jedoch bereits nichtsdestotrotz sexualisiert worden und ich hasste es.“

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Viele Dinge, die der Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin Britney Spears passiert seien, hätte sie ähnlich erlebt: „Von uns beiden gab es Puppen und wir hatten beide enge Freunde und Partner, die unsere Geheimnisse ausplauderten, und erwachsene Männer, die unsere Körper kommentierten.“ Anfang Februar hatte eine Dokumentation über Spears‘ Leben Diskussionen darüber entfacht, wie bekannte junge Frauen von Medien und der Öffentlichkeit behandelt werden.

RND/dpa

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