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Moderatorin Shary Reeves wirft Bahnmitarbeiterin Rassismus vor

  • ARD-Moderatorin Shary Reeves wirft einer Mitarbeiterin der Deutschen Bahn Rassismus vor.
  • Hintergrund ist ein Vorfall in einem Abteil der ersten Klasse in einem ICE.
  • „Ich fühle mich heruntergestuft und mies“, sagt die 44-Jährige.
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Einen möglichen Fall von Rassismus macht die ARD-Moderatorin Shary Reeves (44) bei Facebook öffentlich. Zugetragen hat sich demnach alles am Mittwoch in einem ICE von Köln nach Frankfurt – eine Bahnmitarbeiterin soll sie rassistisch erniedrigt haben.

Die Moderatorin („Wissen macht Ah“) suchte einen Platz, als eine Schaffnerin hinter ihr auftauchte und sagte: „Das ist die erste Klasse!“ Shary Reeves entgegnete: „Das ist Diskriminierung!“, dann habe sie weiter nach ihrem Platz gesucht. Die Schaffnerin habe daraufhin gesagt: „Da kommt keine zweite Klasse mehr.“

Für Reeves, die ein Ticket für die erste Klasse besaß, ein klarer Fall von Rassismus: „Wenn mir jetzt noch jemand erzählen will, ‚Menschen wie mir geht es ja gut hier in Deutschland‘ oder ‚Rassismus gibt es nicht mehr‘ oder ‚Da sind ja nur ein paar, die das so sehen‘, dann sage ich denen, ‚nein, das war die Deutsche Bahn in Person einer Mitarbeiterin‘“, schrieb sie bei Facebook. Der „Bild“-Zeitung sagte Reeves außerdem: „Ganz klar: Ich fühle mich heruntergestuft und mies.“

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Für Reeves scheint es kein Zufall, dass sich der Vorfall jetzt ereignete: „Ich habe davon endgültig genug. Ich liebe Deutschland – aber der Rassismus zieht hier wieder Kreise. Es wird wieder normal, so was zu sagen. Ich fahre ja nicht erste Klasse, weil ich das brauche, sondern weil ich in der zweiten Klasse regelmäßig von Fahrgästen doof angemacht werde“, so die 44-Jährige zu „Bild“.

Eine Bahnsprecherin sagte dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND): „Wir haben mit der Zugbegleiterin über den Vorwurf gesprochen. Wir bedauern sehr, wenn ein solcher Eindruck bei Frau Reeves entstanden ist. Wir stehen mit Frau Reeves in Mailkontakt." Kulturelle Vielfalt, Toleranz, Respekt und Offenheit seien Grundwerte der Deutschen Bahn. "Daher tolerieren wir auch keinerlei Diskriminierungen oder rassistische Aussagen.“

RND/seb

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