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Moderatorin Linda Zervakis will keine “Sagrotan-Gesellschaft”

  • Heute sehen sie Millionen Menschen im Fernsehen, aber früher hatte auch Moderatorin Linda Zervakis mit Sticheleien zu kämpfen.
  • So wurde zum Beispiel auch ihr Nachname verunglimpft.
  • Zervakis findet aber: Sticheleien gehören zu einer funktionierenden Gesellschaft.
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Berlin. Die deutsch-griechische TV-Moderatorin Linda Zervakis (44) hatte früher den Spitznamen "Tsatsiki" - und das nie als Beschimpfung aufgefasst. Wie die "Tagesschau"-Sprecherin im Podcast "Quatschen mit Sauce" der Zeitschrift "Essen & Trinken" (Donnerstag) sagte, fand sie "das eigentlich ganz lustig". Es liege nahe, entweder Zervelatwurst oder Tsatsiki genannt zu werden, wenn man Zervakis heiße.

Auf die Frage, ob der Ausdruck nicht rassistisch sei, sagte sie: "Ich finde, man muss da Feingefühl entwickeln." Es komme auf den Ton an, "sonst sind wir irgendwann in so einer Sagrotan-Gesellschaft, wo alles nur noch desinfiziert wird, dann haben wir irgendwann gar kein zwischenmenschliches Miteinander". Zu einer gut funktionierenden Gesellschaft gehören laut Zervakis auch Nuancen und Sticheleien, bei denen aber der Ton entscheidend ist.

RND/dpa