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“Mit dem Rücken zur Wand”: Peter Maffay sorgt sich um die Musikbranche

  • Peter Maffay ist am Mittwoch zu Gast im ZDF-“Morgenmagazin”.
  • Der 70-Jährige macht auf die bedrohliche Situation der Musikbranche aufmerksam.
  • “Es ist sogar eine sehr prekäre Lage, die ein Handeln – und zwar jetzt – nötig macht”, fordert der Kultmusiker.
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Tutzingen/Berlin. Der Rock- und Popsänger Peter Maffay (70) hat in einem TV-Interview nachdrücklich auf die Notsituation der Musik-Branche während der Corona-Pandemie hingewiesen. Die ganze Branche stehe mit dem Rücken zur Wand, sagte er am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin".

Vor allem die Situation der Dienstleister der Musikbranche bereitet Maffay Sorgen. “Ich weiß, dass die Existenzen ihrer Familien bedroht sind. Es ist sogar eine sehr prekäre Lage, die ein Handeln – und zwar jetzt – nötig macht.” Das seien bedrohliche Szenarien, die keinen Aufschub duldeten. Er verglich deren Stellung mit denen der Zulieferer in der Autoindustrie. Wenn die wegfielen, könne keine Produktion mehr garantiert werden. Das sei in der Musikbranche genauso.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Maffay und andere Künstler haben einen offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geschrieben und um rasche Hilfen für Musiker und Konzertveranstalter gebeten. Durch den pandemiebedingten Shutdown stehe die gesamte Branche vor einer Herausforderung, die sie ohne staatliche Hilfen aus eigener Kraft kaum überstehen werde, heißt es darin. Unter anderem haben auch Angelo Kelly, Till Brönner und Sasha unterzeichnet.

RND/dpa

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