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  • Missbrauchsvorwürfe: Prinz Andrew akzeptiert Erhalt der Zivil­klage nun doch

Prinz Andrew akzeptiert Erhalt der Zivil­klage nun doch

  • Virginia Guiffre wirft dem britischen Prinzen Andrew vor, sie als Minder­jährige missbraucht zu haben.
  • Den Erhalt einer zugestellten Zivil­klage akzeptierte der Prinz bisher nicht.
  • Nun hat er nachgegeben.
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Eine in den USA von Virginia Giuffre zugestellte Zivil­klage hat der britische Prinz Andrew nun akzeptiert. Das geht aus mehreren Medienberichten hervor, die aus US-Gerichts­dokumenten zitieren. Demnach einigten sich beide Parteien darauf, dass die Klage am 21. September korrekt in den USA zugestellt worden sei. Noch vor einem Monat weigerte sich der Aristokrat die Klage nach einer Zustellung in Großbritannien anzunehmen, da sie laut seinen Anwälten nicht korrekt zugestellt worden sei.

Prinz Andrew muss bis 29. Oktober reagieren

Die heute 38-jährige Giuffre wirft dem zweiten Sohn von Königin Elisabeth II. vor, sie als Minder­jährige mehrfach missbraucht zu haben und fordert Schadens­ersatz. Der heute 61-jährige Prinz Andrew weist die Vorwürfe weiterhin von sich. Nun hat sein Anwalts­team nach US-Recht bis zum 29. Oktober Zeit, formell auf die Vorwürfe zu reagieren.

Die Klage steht in Zusammenhang mit dem Missbrauchs­skandal um den verurteilten Sexual­straftäter und US-Multimillionär Jeffrey Epstein, der sich 2019 im Gefängnis das Leben nahm. Andrew war mehrfach Übernachtungs­gast bei Epstein in dessen Anwesen in den USA und der Karibik. Epstein und dessen Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell, die derzeit in einem New Yorker Gefängnis auf ihren Prozess wartet, sollen jahre­lang Dutzende Mädchen und junge Frauen in ihre Abhängigkeit gebracht und sexuell missbraucht sowie anderen Männern zugeführt haben.

RND/goe mit dpa

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