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Mimi Fiedler rettete Hardy Krüger jr. aus der Alkoholsucht: Ich dachte, er trinkt sich zu Tode

  • Der Tod seines acht Monate alten Sohnes hat Schau­spieler Hardy Krüger jr. vor Jahren in die Alkoholsucht getrieben.
  • Damals stand ihm seine Kollegin Mimi Fiedler bei – und rettete ihm vermutlich das Leben, wie beide jetzt berichten.
  • „Ich hatte das Gefühl, dass Hardy sich komplett aufgeben und in seiner großen Trauer zu Tode trinken wollte“, so Fiedler.
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Es war die wohl dunkelste und schwerste Zeit in seinem Leben: Vor zehn Jahren starb der kleine Sohn von Hardy Krüger jr. mit acht Monaten am plötzlichen Kindstod. Seine Trauer und seinen Schmerz ertränkte der Schauspieler im Alkohol, er habe sich „fast totgesoffen“, hatte Krüger jr. bereits in der Vergangenheit offen berichtet. In der Zeitschrift „Bunte“ erzählt er nun zusammen mit seiner Kollegin Mimi Fiedler, wie sie ihn aus der Alkohol­sucht rettete, obwohl sie damals selbst Alkoholikerin war.

„Ich hatte das Gefühl, dass Hardy sich komplett aufgeben und in seiner großen Trauer zu Tode trinken wollte, um bei seinem Sohn zu sein“, sagte Fiedler der Zeitschrift. „Ich war zu dem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren bei den Anonymen Alkoholikern und hatte mehrere Versuche, trocken zu werden, schon hinter mir. Ich kannte mich also aus.“

„Ich habe Alkohol nie als Problem gesehen“

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Krüger jr. sagte, er habe sich damals „ertappt gefühlt. Ich dachte, das sei nur eine Phase. Ich habe Alkohol nie als Problem gesehen, weil der immer zu meinem Leben dazugehört hatte. Schon als Kind habe ich die Gläser ausgetrunken, die auf dem Tisch übrig geblieben waren.“

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Im November 2013 war Krüger jr. sogar mit multiplem Organ­versagen in der Not­auf­nahme gelandet und war „einen Moment lang tot“, wie er in einem früheren Interview mit der „Bild“-Zeitung gesagt hatte. Mimi Fiedler erkannte damals die dramatische Lage und beschloss, ihrem Kollegen zu helfen: „Bei mir war die Art zu trinken lebens­gefährlich, Hardys Zustand war insgesamt lebens­gefährlich. Er hätte jederzeit an Herzinfarkt, Nieren­versagen, multiplem Organ­versagen oder Leber­zirrhose sterben können. Wir haben dann gemeinsam die Uniklinik in Frankfurt ausgesucht, weil ich dort in seiner Nähe sein konnte.“ Heute sind beide eigenen Angaben zufolge trocken.

RND/seb

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