„Gesamte Reisekasse“ weg

Mit „Hunde-Trick“: Schlagerstar Michelle im Spanien-Urlaub ausgeraubt

Die deutsche Schlagersängerin Michelle.

Die deutsche Schlagersängerin Michelle.

Blanker Urlaubshorror für Schlagerstar Michelle: Die 50-Jährige ist in Opfer eines Diebstahls geworden. Die Sängerin war in Spanien mit ihrem Wohnmobil unterwegs, als sich der Vorfall ereignete. Der Schaden: 1000 Euro, „meine gesamte Reisekasse“, wie Michelle in einer Insta-Story erzählte, die sie noch auf der Polizeiwache aufnahm. In der geraubten Handtasche befanden sich auch ihr Führerschein und andere Ausweisdokumente.

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Der Diebstahl habe sich ereignet, als sie einen Zwischenstopp eingelegt habe, um ihren Hund Maggy herauszulassen. „Ich stand vor meinem Auto, habe die Schiebetür aufgehabt, weil mein Hund draußen an der Leine war“, erinnert sich Michelle. Sie habe während des Vorfalls an der Tür gestanden, als sie jemand auf ihren „schönen süßen“ Hund angesprochen habe. Das jedoch habe sich als Ablenkungsmanöver herausgestellt.

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Während sich die deutsche Urlauberin mit dem Unbekannten unterhielt, habe dessen Komplize die Fahrertür geöffnet - „und ich habe es nicht gemerkt“, berichtete Michelle. Sie habe sich lediglich gewundert, warum ihr Gegenüber so laut gesprochen habe. Gegenüber „Bild“ führte sie die Hintergründe der dreisten Masche weiter aus: „Der Grund war einfach, weil er seinen Komplizen übertönen wollte, der auf der anderen Seite meine Tasche aus dem Auto klaute.“ Sie hätte den Diebstahl lange Zeit gar nicht bemerkt, weil ihr Hab und Gut unter einer Hundedecke auf dem Beifahrersitz gelegen habe.

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Ein Lkw-Fahrer sei ihr schließlich zu Hilfe geeilt und habe sie auf den Trick aufmerksam gemacht. Zudem habe er die 50-Jährige auf die Polizeiwache begleitet, um dort als Zeuge auszusagen. „Auf dem Revier wurde mir gesagt, dass dieser Diebstahl mit Ablenkung ein beliebter Trick bei Dieben in dieser Gegend ist“, erklärte die Sängerin gegenüber „Bild“. Hinter der Tat soll eine Polizei-bekannte Bande stecken, die laut den Beamten auch nicht vor Gewalttaten zurückschrecken solle.

Michelle: „Ich frage mich immer, wo das Gute im Menschen ist“

„Ich sollte froh sein, dass sie nicht handgreiflich geworden sind“, konstatierte Michelle. Zugleich klagte sie: „Ich finde das sehr traurig, ich frage mich immer, wo das Gute im Menschen ist.“ Ein derart dreister Diebstahl würde ihr jedoch nicht noch einmal passieren. Selbstkritisch sagt die Sängerin: „Ich bin manchmal einfach zu vertrauensselig und wenn jemand nett zu meinem Hund ist, bin ich es auch zu ihm.“

Einen Hoffnungsschimmer gibt es jedoch: Sie habe einen der „Gangster“ auf den Bildern, die ihr die Beamten gezeigt hatten, sofort erkannt. Vielleicht tauchen ihre Papiere ja doch wieder auf

RND/Teleschau

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