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Meghan soll sich über Moderator Piers Morgan beschwert haben - während die Sendung noch lief

  • Während Moderator Piers Morgan im Programm „Good Morning Britain“ vor laufender Kamera über Meghan Markle schimpfte, gingen 41.000 Beschwerden ein.
  • Eine davon soll von der Herzogin selbst stammen.
  • Hätte der Moderator nicht gekündigt, müsste er sich jetzt einer Untersuchung stellen.
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London. Vor laufender Kamera ist der Moderator Piers Morgan während der Sendung „Good Morning Britain“ am Montag aus dem Studio gestürmt. Zuvor hat seine Kollege Alex Beresford ihn für seine vehemente Kritik an Herzogin Meghan verurteilt.

Nun berichten zwei britische Zeitungen, der „Guardian“ und der „Telegraph“, dass sich die Herzogin schon während der Sendung über den Moderator Morgan und seine Aussage beschwert hatte – zusammen mit anderen 41.000 Zuschauern. Die Beschwerden gingen offiziell an die Medienaufsichtsbehörde Ofcom.

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Normalweise ziehen solche Beschwerden eine Untersuchung nach sich, die in diesem Fall geklärt hätte, ob der Moderator gegen den britischen Rundfunkcodex in Bezug auf Rufschädigung und Beleidigung verstoßen hätte. Doch Morgan entzog sich dieser Ermittlung, indem er einfach nach der Sendung kündigte.

Moderator Piers Morgan rückt nicht von seiner Kritik ab

In der Sendung hatte Morgan wiederholt Zweifel an den Suizidgedanken der Herzogin geäußert. „Ich würde ihr nicht glauben, selbst wenn sie mir den Wetterbericht vorlesen würde“, so der Moderator in der Sendung. Dafür erhielt er Gegenwind von seinem Kollegen Alex Beresford.

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Weder der Sender ITV, bei dem die Show läuft, noch Archewell, die Firma von Harry und Meghan, haben sich dazu geäußert, ob es die Herzogin selbst war, die die Beschwerde eingereicht hat, bestreiten diese jedoch auch nicht. Piers Morgan ist auch nach Gesprächen mit dem Sender nicht von seiner Meinung abgerückt. „Am Montag sagte ich, ich hätte Meghan Markle in ihrem Oprah-Interview nicht geglaubt. Ich hatte Zeit, über diese Meinung nachzudenken, und das tue ich immer noch nicht. Wenn Sie ihr glauben, in Ordnung. Meinungsfreiheit ist ein Wert, für den ich mich gern opfere“, bekräftigte der Moderator in einem Tweet.

RND/goe

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