Schweighöfer zu James Bond: “Meine Bewerbung ist raus"

  • Aktuell ist Matthias Schweighöfer als Geheimagent Rex Dasher im "Playmobil"-Kinofilm zu hören.
  • Im Interview mit RND.de spricht der Schauspieler über seine Ambitionen, der neue James Bond zu werden.
  • Außerdem verrät Schweighöfer, welchen Berufswunsch sein Sohn hat.
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Albuquerque. Aktuell ist Matthias Schweighöfer im Kino nur zu hören. In “Playmobil: Der Film” leiht er Geheimagent Rex Dasher seine Stimme. Dabei liebäugelt der Schauspieler schon mit der Rolle als 007, wie er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) im Interview verriet.

Sie synchronisieren im Kinofilm „Playmobil: Der Film“ einen Geheimagenten namens Rex Dasher. Durften Sie sich die Rolle aussuchen?

Ich bin gefragt worden, ob ich zum Casting für Rex Dasher vorbeikommen kann. Da wurde dann geguckt, ob meine Stimme überhaupt zu dem Charakter passt. Das war glücklicherweise der Fall.

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Sie führen ganz oft Regie bei Ihren eigenen Projekten, produzieren selber. Wie leicht oder schwer ist es Ihnen gefallen, dieses Mal die Kontrolle abzugeben?

Ich kann auch sehr gerne mal Kontrolle abgeben und freue mich, wenn ich durch die Synchronarbeit durchgeleitet werde. Synchronarbeit hat ja sehr viel mit Handwerk zu tun. Der Synchronregisseur von „Playmobil: Der Film“ war mega und hat mich super unterstützt. Wir haben immer nur die Stimme von Daniel Radcliffe gehört, der den Rex im Original spricht, und irgendwann lag da meine Stimme drüber. Daniel hat den auch cool gesprochen, aber teilweise ganz anders als ich.

Welche Gemeinsamkeiten haben Rex Dasher und Matthias Schweighöfer?

Wir lieben schnelle Autos, das Leben und hübsche Frauen. (lacht) Dann haben Rex Dasher und ich ähnliche Haare und wir sind körperlich beide recht steif.

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Eine weitere Eigenschaft von Rex ist aber auch, dass er gerne mal flunkert.

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Notlügen sind doch völlig okay. Leider nehmen mir das immer alle ab. Wenn mich jemand von meinen Freunden fragt: „Wann bist du denn da?“ und auf meinem Navi steht noch 25 Kilometer und 30 Minuten, würde ich sagen, dass ich in 15-20 Minuten da bin. Ich sehe alles optimistisch und kann mich dann damit rausreden, dass ich keinen Parkplatz gefunden habe. Ist nicht unbedingt cool, aber geht leider manchmal nicht anders.

Ihre Playmobil-Figur ist ein cooler Geheimagent im Smoking. Wäre das nicht auch mal eine Rolle für Sie in einem eigenen Kinofilm?

Wir haben lustigerweise schon ein Drehbuch entwickelt, das schon in der Firma liegt und eine ähnliche Thematik behandelt. Aber der würde sehr, sehr viel Geld kosten, wenn wir den drehen würden. Vielleicht drehen wir den Film nach dem nächsten James-Bond-Film.

Apropos, Daniel Craig hört ja als James Bond auf. Wäre das keine Rolle für Sie?

Meine Bewerbung ist auf jeden Fall schon raus. (lacht) Ich habe die Figur von Daniel Craig und wir haben einen ähnlichen Haarschnitt. Mit einem Jahr Vorbereitungszeit könnte ich mir auch einen englischen Akzent antrainieren. Aber für die Briten wäre ich damit wohl trotzdem kein Brite.

Sie sind gerade in Amerika und stehen dort für den Zombiefilm „Army oft he Dead“ von Zack Snyder vor der Kamera.

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Das wird für Netflix einer der größten Filme. Für mich ist das alles gerade echt unwirklich. Ich spiele eine der Hauptrollen, in einer rein amerikanischen Produktion und freue mich, dass mein Filmcharakter auf mich geschrieben wurde.

Wie ist man eigentlich für das Projekt auf Sie aufmerksam geworden?

Ich habe im letzten Jahr die US-deutsche Koproduktion „Resistance“ gedreht, in dem Jesse Eisenberg und Ed Harris die Hauptrollen spielen über den französischen Pantomimen Marcel Marceau. Außerdem habe ich seit der zweiten „You Are Wanted“-Staffel ein amerikanisches Management.

Apropos „You Are Wanted“, die zweite Staffel hatte ein offenes Ende. Wird es definitiv keine dritte Staffel mehr geben?

Ich überlege, ob ich Amazon nicht noch mal frage, ob wir einen 90-minütigen Abschlussfilm machen können. Ich hätte liebend gerne eine dritte Staffel gemacht, aber wir haben das Go leider nicht bekommen.

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Letzte Frage: Stimmt es eigentlich, dass Sie vorgeschlagen haben, dass man mal über Ninja-Playmobilfiguren nachdenken sollte?

Ich habe meinen Sohn neulich gefragt, was er beruflich machen möchte und er hat gesagt: Stuntman oder Ninja. Da musste ich schon sehr lachen. Eine Ninja-Gruppe von Playmobil wäre bestimmt auch lustig. Das würde bestimmt witzig aussehen, wenn die miteinander kämpfen würden. (lacht)

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