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Madeleine von Schweden verheimlicht ihren Kindern, dass sie adelig sind

  • In Florida leben die Kinder von Prinzessin Madeleine ein anonymes Leben.
  • Die schwedische Prinzessin hält ihre drei Kinder aus dem Rampenlicht fern.
  • Ihre Kinder, sagt sie, wüssten nicht einmal, dass sie Prinzessinnen und Prinz sind.
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Stockholm. Prinzessin Madeleine von Schweden versucht, ihre Kinder möglichst normal aufwachsen zu lassen. In einem Interview verrät die Nummer sieben in der schwedischen Thronfolge nun, dass ihre Kinder gar nicht wüssten, dass sie adelig sind. „Sie dürfen in ihrer Blase leben, in einer Welt ohne Titel“, sagte die Prinzessin der schwedischen Zeitschrift „Hänt“.

Madeleine hat dem Palast in Stockholm schon öfter den Rücken zugekehrt. Sie lebte in New York und London, gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem britisch-amerikanischen Geschäftsmann Chris O’Neill. In New York kam bereits ihre erste Tochter Prinzessin Leonore zur Welt, später kamen, dann allerdings in Schweden, Prinz Nicolas und Prinzessin Adrienne dazu. Seit Sommer 2018 lebt die Familie wieder dauerhaft in Florida, wo die drei royalen Kinder ein anonymes Leben führen können – fernab von Paparazzi und Klatschpresse.

Madeleine will das Gespräch erst suchen, wenn die Kinder Fragen stellen

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„Ich denke, dass sie irgendwann Fragen stellen werden, ich denke, das kommt alles natürlich. Ich glaube, dass es für mich auch so war. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, dass Mama und Papa sich mit mir hingesetzt haben, um mit mir darüber zu sprechen“, sagt die Prinzessin, die im vergangenen Jahr ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht hat.

Ihre Tochter Leonore, die am 20. Februar sechs Jahre alt wird, besucht derzeit eine amerikanische Vorschule und spricht zu Hause mit Mama Madeleine Schwedisch. Wie sie ihren Geburtstag feiern wird, ist laut des Artikels noch unklar, aber es soll – wie auch sonst – eine private Feier sein.

Offenbar ist man sich bei der Familie der kleinen Schwester von Kronprinzessin Victoria am Hofe einig, was die Abgeschiedenheit angeht – im Gegensatz zu Prinz Harrys und Herzogin Meghans Rückzug in Großbritannien. Im Oktober 2019 ließ das Königshaus verkünden, dass Madeleines Kinder sowie die Kinder von Prinz Carl Philip und seiner Frau Sofia Hellqvist, Prinz Alexander (3) und Prinz Gabriel (2), künftig nicht mehr zum Königshaus gehören. Sie müssen demnach nicht mehr mit „Ihre Königliche Hoheit“ angesprochen werden und haben auch keine Pflichten, das Haus zu repräsentieren. Mitglieder der Königsfamilie bleiben sie indes.

Erst im vergangenen Jahr sorgte Kronprinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen (15) für einen Lacher. Bei ihrer Konfirmation hatte ihr Onkel Espen, der bürgerliche Bruder ihrer Mutter Mette-Marit, eine Anekdote aus der Kindheit erzählt. Als er seine eigene Tochter mit „Hallo, meine Prinzessin“ begrüßt hatte, entgegnete die damals siebenjährige Ingrid Alexandra, ihre Cousine sei keine Prinzessin. „Alle jungen Mädchen sind Prinzessinnen“, antwortete der Onkel – bekam aber sofort zu hören: „Aber nur ich bin eine echte Prinzessin!“

RND/msk

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