Lil Loaded: US-Rapper stirbt mit nur 20 Jahren

  • Der Song „6locc 6a6y“ des US-Rappers Lil Loaded wurde praktisch aus dem Nichts zum Hit.
  • Für Schlagzeilen sorgte vor einigen Wochen auch eine Anklage wegen Totschlags gegen den Musiker.
  • Jetzt verstarb Lil Loaded überraschend mit nur 20 Jahren.
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Mit gerade einmal 20 Jahren endete das Leben des jungen Musikers: Am Montag ist US-Rapper Lil Loaded – bürgerlich Maurice Robertson – verstorben, wie sein Anwalt gegenüber dem amerikanischen Hip-Hop-Magazin „XXL“ bestätigte. „Leider sind die Gerüchte wahr und Herr Robertson ist heute gestorben“, lautete das Statement des Anwalts. Die Todesursache ist allerdings unklar.

Im März wurde der Rapper wegen Totschlags angeklagt – vor Gericht musste sich Lil Loaded aber noch nicht verantworten. Dem voraus gegangen war eine Festnahme wegen Mordverdachts im Oktober 2020. Lil Loaded wurde verdächtigt, in Texas einen 18-jährigen Freund mit einem Gewehr erschossen zu haben. Er stellte sich 15 Tage nach den tödlichen Schüssen selbst der Polizei, beteuerte allerdings seine Unschuld.

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Auf Instagram veröffentlichte der Rapper ein Polizeifoto und richtete sich an seine Fans: „Ich schätze all eure Unterstützung. Sie versuchen dich schuldig aussehen zu lassen, obwohl du unschuldig bist ... wir werden das überstehen.“

Lil Loaded dank eines Youtubers zum viralen Hit

Unerwartet populär wurde der junge Rapper mit dem Song „6locc 6a6y“, der dank des Youtubers Tommy Crane zum viralen Hit wurde. Crane erwähnte den Song in einem Reaktionsvideo, in welchem er Youtube-Videos mit bis dahin null Aufrufen ansah. Erst eine Stunde zuvor ging das Video zu „6locc 6a6y“ überhaupt online. Anschließend brachte es der Clip auf 28 Millionen Views, erhielt später sogar Goldstatus. Auch die anschließende Single „Gang Unit“ hatte großen Erfolg.

Im März vergangenen Jahres gab Lil Loaded dem Magazin „Complex“ ein Interview zu seiner plötzlichen Bekanntheit. „Ich möchte groß rauskommen. 2019 war ein großes Jahr für mich. Ich habe nur fünf Monate gerappt und hatte 3,4 Millionen Spotify-Streams“, erklärte er damals.

RND/Teleschau

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