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  • "Let's Dance"-Jurorin Motsi Mabuse von Politiker Peter Tauber angegriffen

Wegen Merkel-Tweet: Politiker Peter Tauber greift Motsi Mabuse an

  • Auf Twitter sorgt ein Tweet von Motsi Mabuse zu Kanzlerin Merkel für Aufsehen.
  • Denn dort mischt sich plötzlich Politiker Peter Tauber ein.
  • Der empfiehlt der “Let’s Dance”-Jurorin, mal richtig zu lesen.
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Normalerweise haben “Let’s Dance”-Jurorin Motsi Mabuse und Bundestagspolitiker Peter Tauber (CDU) wohl nicht so viele Berührungspunkte. Auf Twitter hatte sich die die Tänzerin nun über Angela Merkel geäußert – was einen Schlagabtausch der beiden ausgelöst hat.

Mabuse hat am Freitagmorgen einen Tweet abgesetzt, in dem sie sich an Kanzlerin Merkel wendet: “Ich bin buchstäblich so frustriert von unserer Kanzlerin!!! Warum ist sie so gelähmt!!! Angela Merkel wo bist duuuuuuuu????”.

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Tauber greift Mabuse an

Tauber kommentierte daraufhin: “Vielleicht ist lesen bei der Dame etwas viel verlangt. Aber irgendjemand wird das auch mit bunten Bildchen erklären...”. Und spielt damit darauf an, dass Merkel sich mittlerweile zur Coronakrise, auf die Mabuses Angriff sicher abzielte, geäußert hat.

Unter Taubers Kommentar wird er von mutmaßlichen Mabuse-Fans kritisiert. Also verteidigt er sich – und die Kanzlerin gleich mit – mit folgenden Worten: “Wenn Sie Zeit für Empörung an dieser Stelle haben, dann nehmen sie das Thema wohl nicht so ernst, wie Sie vorgeben. Die Kanzlerin handelt klug und bedacht. Das wünsche ich mir in Zeiten wie diesen.” Seine Äußerung ändert allerdings nichts daran, dass weitere negative Kommentare gegen ihn folgen.

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Doch damit ist die Twitterdiskussion noch nicht beendet: Auch Mabuse reagiert auf Taubers Tweet. Sie greift Taubers Kommentar auf und schreibt dazu offensichtlich ironisch: “Dieser sehr intelligente, intellektuelle Mann Peter Tauber vermutet, dass unintelligente Leute wie ich ein Bilderbuch brauchen, das mir erklärt, warum ich derzeit mit der Politik und Führung unserer Kanzlerin unzufrieden bin. Vielleicht hat jemand die Zeit, es dieser kleinen dummen Tänzerin zu erklären.” Und weiter: “Ich frage mich, worauf seine Meinung basiert – weil ich eine Frau bin? Weil ich im Unterhaltungsgeschäft arbeite? Weil ich schwarz bin? Ich versuche nur zu verstehen, was ihn genau dazu gebracht hat, so zu denken! Wegen meiner Rechtschreibfehler in meinem Tweet! ???”

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Es folgt eine Art Entschuldigung von Tauber, der per Tweet antwortet: “Liebe Frau Mabuse, weder wollte ich Sie beleidigen noch spreche ich Ihnen Intelligenz ab. Ich finde nur Ihre Kritik am Handeln der Regierung nicht berechtigt und finde, es gibt sehr viele umfassende gute schriftliche Infos. Die sollte man lesen. Hoffe, da kommen wir zusammen!” Daraufhin schreibt Mabuse, dass sie genau wie Tauber in Hessen wohne und ein neues Geschäft habe. “Es gibt Aspekte dieser Situation, die für meine Kunden, mein Unternehmen und meine Familie besorgniserregend sind. Es tut mir leid zu sagen, dass ich mit der Entscheidungsfindung nicht zufrieden bin, wenn jede Region etwas anderes tut.” Taubers Antwort: “Diese Einschätzung teile ich. Wäre gut, die Länder stimmen sich besser ab. Die Kommunen ebenfalls. Der Bund tut, was er kann. Über die Unterstützung für gerade Kreativwirtschaft können wir gerne mal sprechen.” Das klingt doch nach einem Friedensangebot.


RND/hsc

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