„Lebensbeichte“: Gottschalk wollte mit neuem Buch noch mal angreifen

  • Thomas Gottschalk schrieb sein neues Buch „Herbstbunt“ auch aus Langeweile.
  • Der TV-Entertainer schreibt in „Herbstbunt“ von dem Schicksalsschlag, als seine Villa in Malibu abbrannte.
  • Themen sind zudem die Trennung von seiner Ehefrau nach fast 50 gemeinsamen Jahren und seine neue Liebe.
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München. Thomas Gottschalk (69) hat sein neues Buch „Herbstbunt“ auch aus Langeweile geschrieben. Er habe die Wahl gehabt, sich in Malibu zurückzulehnen und als Fernsehlegende in die Geschichte einzugehen. „Aber was habe ich denn davon?“ Er habe noch mal angreifen und nicht nur zu Hause rumsitzen wollen. Auch darum habe er geschrieben, sagte er am Dienstagabend beim Start seiner Lesetour in München. „Herbstbunt“ ist seine zweite Biografie nach „Herbstblond“ von 2015.

Das Schreiben sei „wie ein Saunagang“ gewesen, so Gottschalk. „Ich hab' was ausgeschwitzt, was ich sonst mit mir hätte rumtragen müssen und die haben's auch noch gedruckt.“

Abgebrannte Mühle in Malibu Treffpunkt für Hollywoodprominenz

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Der TV-Entertainer schreibt in „Herbstbunt“ von dem Schicksalsschlag, als seine Villa in Malibu abbrannte, sowie über die Trennung von seiner Ehefrau Thea nach fast 50 gemeinsamen Jahren – und über seine neue Liebe. Eine „Lebensbeichte“ nannte Gottschalk sein Buch am Dienstag – und betonte, dass er jedes Wort darin selber geschrieben habe. Gegen Autoren, die für ihn schreiben, habe er nämlich etwas. „Die schreiben einem Gags, sitzen dann in der dritten Reihe und sind beleidigt, wenn man sie nicht bringt.“

Seine abgebrannte Mühle in Malibu war nach Angaben des Moderators übrigens ein Treffpunkt für die Hollywoodprominenz. „Brad Pitt war mal da und der kleine Blonde mit dem Spitzbart und der deutschen Mutter ... DiCaprio. Das habe ich nicht geschrieben – klingt nach Angabe. Aber Euch erzähl ich's.“

RND/dpa