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Kurz vor Prozess: Anwälte von R. Kelly wollen weitere Vorwürfe aus Verfahren fernhalten

  • Etwa zwei Wochen vor Start der Prozesses gegen R. Kelly kündigt die Staatsanwaltschaft an, noch weitere Vorwürfe zur Sprache bringen zu wollen.
  • Das will das Anwaltsteam des Sängers nun verhindern.
  • Die Verteidiger meinen, die Anklage wolle „die Wahrnehmung der Öffentlichkeit in diesem Fall weiter“ beeinflussen.
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New York. Die Anwälte des Sängers R. Kelly wollen ein Vorhaben der Staatsanwaltschaft abwehren, in dem bevorstehenden Prozess gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs weitere Vorwürfe zur Sprache zu bringen. Mit dem Plan wolle die Anklage „die Wahrnehmung der Öffentlichkeit in diesem Fall weiter“ beeinflussen, argumentierte Kellys Anwältin Nicole Blank Becker in einer E-Mail. Das Anwaltsteam werde sich entschieden dem Antrag der Staatsanwaltschaft entgegenstellen.

In dem Prozess soll am 9. August vor einem Gericht in New York die Geschworenenauswahl beginnen. Kelly wird vorgeworfen, ein kriminelles Unternehmen geleitet zu haben, bei dem ihm Mitarbeiter laut Staatsanwaltschaft geholfen haben, sich Frauen und Mädchen für Sex und Pornografie zu beschaffen.

Mehr als ein Dutzend weiterer Personen werfen Kelly Misshandlung vor

Kelly soll auch geholfen worden sein, Kontrolle über insgesamt sechs Mädchen und Frauen auszuüben. Die Staatsanwaltschaft will die Geschworenen auch darüber informieren, dass mehr als ein Dutzend weiterer Personen Kelly Misshandlung vorwerfen. Zu den Vorwürfen gehört, dass Kelly sexuellen Kontakt zu einem minderjährigen Jungen gehabt habe. Kelly bestreitet, andere missbraucht zu haben.

RND/AP

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