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  • Klimaschutz: Carolin Kebekus, Joko Winterscheidt und 40 weitere Promis fordern Umdenken in der Politik

42 Prominente rufen eindringlich zu mehr Klimaschutz auf: „Die Klimakrise ist da“

  • 42 Prominente aus Kultur und Gesellschaft machen sich in einem Video eindringlich für eine bessere Klimapolitik stark.
  • Comedian Carolin Kebekus, Moderator Joko Winterscheidt, Schauspieler Benno Fürmann und viele weitere fordern ein Umdenken in der Politik.
  • „Wer immer uns demnächst regiert, es braucht richtig guten, schnellen und gerechten Klimaschutz für alle“, sagt Schauspielerin Iris Berben.
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Berlin. In einer gemeinsamen Videobotschaft rufen 42 Prominente aus Kultur und Gesellschaft zu einer ambitionierteren Klimapolitik auf. Zu sehen sind in dem dreieinhalbminütigen Film bekannte Persönlichkeiten wie Schauspielerin Iris Berben, Comedian Carolin Kebekus, Autor Frank Schätzing, Moderator Joko Winterscheidt oder der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Initiiert haben die Aktion, die seit Donnerstagmittag auf der Plattform Youtube abrufbar ist, die Fridays-For-Future-Aktivistin Luisa Neubauer und die Filmregisseurin Laura Fischer.

Die Beteiligten kritisieren, dass der Klimaschutz im politischen Handeln nicht den Raum einnehme, der ihm angesichts der Dringlichkeit zustehen würde. Sie fordern mit Blick auf die kommende Bundesregierung ein sofortiges Umsteuern. „Weil die Politik es nicht macht, müssen wir jetzt mal Klartext reden“, sagt Buchautor Schätzing. Der Klimawandel betreffe alle Generationen, machen die Teilnehmer deutlich, die nach Angaben von Fridays for Future zwischen sieben und 71 Jahre alt sind.

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Sofortiges Umsteuern in der Klimapolitik

Mehrere Prominente sprechen gleich zu Beginn in eindringlichem Ton über Extremwetterereignisse, deren Häufigkeit im Zuge des Klimawandels zugenommen hat. Sie sei „fassungslos“ gewesen, als sie die Bilder der Brände in Griechenland, in Sibirien und Kanada gesehen habe, berichtet etwa Comedian Carolin Kebekus. Wissenschaftsjournalist Yogeshewar sagt, dass auch sein eigenes Haus von Starkregen Anfang Juni beschädigt worden sei.

„Eigentlich hätte diesen Sommer die Politik auf den Tisch hauen müssen“, sagt der Pianist Igor Levit. Die Politik beschäftige sich „scheinbar mehr mit sich selbst als mit der Welt“, lautet der Vorwurf, den Förster und Autor Peter Wohlleben erhebt.

Die Schauspielerin Berben schließt mit einem Hinweis auf die Bundestagswahl am 26. September, die über die künftige Klimapolitik entscheide. „Wer immer uns demnächst regiert, es braucht richtig guten, schnellen und gerechten Klimaschutz für alle“, sagt Berben.

Mitwirkende sind den Angaben zufolge Anja Knauer, Axel Prahl, Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Carolin Kebekus, Charly Hübner, Cordula Stratmann, David Hain, Eckart von Hirschhausen, Edgar Selge, Enissa Amani, Felix Lobrecht, Frank Schätzing, Gianni Jovanovic, Helen Fares, Igor Levit, Iris Berben, Isaiah Corr, Jannik Schümann, Joko Winterscheidt, Joris, Katja Riemann, Kübra Gümüşay, Laura Fischer, Lea van Acken, Lie Ning, Louis Hofmann, Louisa Dellert, Luisa Neubauer, Martina Gedeck, Mio und Lila, Mirella Precek, Pauline Brünger, Peter Lohmeyer, Peter Wohlleben, Pheline Roggan, Ranga Yogeshwar, Raul Krauthausen, Robert Hofmann, Thelma Buabeng und Wolfgang Niedecken.

RND/dpa

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