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40. Geburtstag der Selbstdarstellerin und Influencerin: So beeinflusst Kim Kardashian

  • Die US-Amerikanerin Kim Kardashian ist berühmt fürs Berühmtsein und trägt die Bezeichnung Influencerin zu Recht.
  • Wie sie lebt, wie sie redet und vor allem, wie sie aussieht, beeinflusst Menschen und Marken.
  • Ihr Name hat sogar Einzug in die Wissenschaft gehalten.
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US-Reality-Star Kim Kardashian wurde vor 40 Jahren in eine Glamour-Welt hineingeboren. Sie ist ein Profi in Sachen Selbstvermarktung, doch der Preis dafür bedeutet ein Leben unter ständiger Beobachtung. Ihre 190 Millionen Follower bei Instagram wollen täglich neue Infos – fast niemand sonst auf der Welt kann mit einem Post so viele Menschen erreichen. Das ist nicht nur lukrativ - das Vermögen der Kosmetikkonzern-Unternehmerin kratzt laut Forbes an der Ein-Milliarden-Dollar-Marke-, sondern auch, egal ob es gefällt oder nicht, stilprägend:

Der Kardashian-Index

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Der britische Genomforscher Neil Hall hat den Kardashian-Index erfunden. Der Wissenschaftler will damit – augenzwinkernd – die Diskrepanz zwischen der Social-Media-Aktivität eines Wissenschaftlers und seinen Veröffentlichungen bestimmen. Hall dividiert dabei die Menge der Twitter-Follower durch die Anzahl der Zitate der jeweiligen Wissenschaftler. Und entlarvt so mit dem K-Index die „Kardashians“ unter den Kollegen – frei nach dem Motto „berühmt fürs Berühmtsein“.

Die Brazilian Butt Lifts

Ein ausladendes Hinterteil scheint seit einiger Zeit ein begehrtes Schönheitsideal zu sein. Eigentlich nichts Neues, denn schon in der Antike und bis ins 19. Jahrhundert stand der üppige Po für Reichtum und Status. Er signalisierte Gesundheit, Fruchtbarkeit und stimuliert archaische Paarungsmuster. Doch Kim Kardashian und Co. haben den Kult um den sogenannten Bubble Butt wiederbelebt. Ein Phänomen, das nicht einmal Popsängerin Jennifer Lopez Anfang der 2000er-Jahre geschafft hat.

Doch dieser Trend hat auch seine Kehrseite: Für die Brazilian-Butt-Lifts-Operation, die Po-Augmention, so einer der Fachbegriffe, wird an anderen Körperstellen überflüssiges Fett entnommen, aufbereitet und anschließend in den Po gespritzt. Die Operation mit Vollnarkose dauert rund drei Stunden und kann auch danebengehen. Bei einer von 3000 Operationen stirbt die Patientin an den Folgen, hat eine Sonderkommission des Weltverbandes der Plastischen Chirurgen Icoplast 2018 festgestellt. Zuletzt haben sich nach Schätzungen der Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie weltweit etwa 335.000 Frauen pro Jahr den Po vergrößern lassen. Das sind mehr als fünfmal so viele wie vor zehn Jahren.

Der E!Beauty

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Selbst für Schuhmacher ist Kim Kardashian eine Quelle der Inspiration: Der italienische Designer fürs Schuhhochpreissegment Giuseppe Zanotti kreierte eine Stiefelette namens Mrs West. Der Schuh hat selbstverständlich einen sehr hohen Pfennigabsatz, ist elegant-schwarz und mit einer großen Metallschnalle verziert. Richtig bequem sieht das Schuhwerk nicht aus, aber geübte Frauen haben damit ihren ganz eigenen Auftritt.

Das Kim-Kardashian-Double

Es gibt erstaunlich viele Frauen, die genauso aussehen wollen wie Kim Kardashian. Ein besonders krasses Beispiel ist die Brasilianerin Jennifer Pamplona, die ein Vermögen für Schönheitsoperationen ausgegeben hat. Nach mehreren Medienberichten nahm sie 500.000 Dollar (etwa 440.000 Euro) in die Hand, um ihren Körper nach dem berühmten Vorbild modellieren zu lassen. „Als ich mit den kosmetischen Eingriffen angefangen habe, war es ein Hobby für mich“, sagte sie vor einem Jahr im Interview mit der britischen „Metro“. „Danach haben die Leute und Medien angefangen, mich mit Kim zu vergleichen.“ Also beschloss sie, daraus ein Geschäft zu machen. Das hat offenbar geklappt: Die 27-Jährige avancierte zum Social-Media-Star mit eigener Kosmetiklinie.

Der Mini-Me-Look

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Keine hat den sogenannten Mini-Me-Look so geprägt wie Kim Kardashian. Mit nahezu identischen Outfits zeigt sich die Mutter von vier Kinder gern mit ihrer ältesten Tochter North. Die Kleine ist jetzt sieben Jahre alt – mal schauen, wie lange das Kind noch Lust hat, nach Mamas Geschmack eingekleidet zu werden. Doch kein Drama. Kim Kardashian hat noch eine Tochter, und die ist erst zwei Jahre alt.

Das Sandbagging

Die US-Amerikanerin setzt in schöner Regelmäßigkeit neue Make-up-Trends, die sie lukrativ an die Frau bringt. Zum Beispiel das Contouring: Dabei teilt man das Gesicht mit verschiedenen Farben in dunkle und helle Bereiche auf, um die Gesichtsform schmaler und attraktiver wirken zu lassen. Beworben wird auch das Sandbagging – keine Volleyball-, sondern eine Pflegetechnik. Dabei dreht sich alles um eine Schicht loses transparentes Puder, die unterhalb der Augen angebracht wird. Diese Schicht soll wie ein Sandsack bei einer Flut verhindern, dass Flüssigkeiten und überschüssiges Hautfett von den Augen aus in das restliche Make-up verlaufen und alles verschmiert. 2020 hat die umtriebige Unternehmerin auch den Haartrend des Jahres gesetzt: die Reinkarnation der in den 1990er-Jahren so beliebten Haarsträhnen, die einen Kontrast zu der sonst strengen Zopffrisur darstellt.

Das Vocal Fry

Auch sprachlich kommt Kim Kardashian zu Wort: Sie war eine der Ersten, die sich den linguistischen Trend des Vocal Fry, zu Deutsch etwa Stimmbrutzeln, aneignete. Dabei flattern die Stimmbänder regelrecht, das Ergebnis ist ein kehliger, gebrochener Klang der Stimme. Vor allem junge Amerikanerinnen sollen dazu neigen, ihre Worte mit der knacksenden Aussprache bewusst zu betonen. Einige Sänger nutzen die Technik, um besonders tiefe Lagen zu erreichen. Der Trick ist, die Stimmlippen so anzuspannen, dass sie nicht permanent vibrieren wie beim normalen Sprechen, sondern sich komplett öffnen und schließen. So entsteht das zitternde, brutzelnde Kardashian-Geräusch.


“Staat, Sex, Amen”
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