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Keine Aufträge wegen Corona: Giulia Siegel kämpft mit fünfstelligen Kosten pro Monat

  • Seit Beginn der Corona-Krise sind DJane Giulia Siegel sämtliche Aufträge weggebrochen.
  • Ihre monatlichen Fixkosten sollen in fünfstelliger Höhe sein.
  • “Wenn ich nach sechs oder sieben Monaten merke, es geht nicht, dann werde ich mir irgendetwas anderes suchen”, sagt die Künstlerin.
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Hauptberuflich arbeitet Giulia Siegel, Tochter von Musikproduzent Ralph Siegel, als DJane. Doch wegen der Corona-Krise hat sie seit rund zwei Monaten keine Aufträge mehr, wie sie RTL erzählt: “Der große Schock war erst mal Mitte März, wo 100 Prozent aller Jobs abgesagt worden sind. Die Perspektive, wann kann ich wieder auflegen, ist nicht nur bei mir, sondern bei allen Künstlern komplett auf null.”

Ihre monatlichen Fixkosten kann Giulia Siegel, die Mutter von drei Kindern ist, nicht mehr bezahlen: “Ich bin knapp fünfstellig in Kosten, die ich im Monat habe. Da kommt aktuell null rein.” Sie habe zwar Geld gespart und auch in Aktienpapiere investiert, aber diese Rücklagen möchte sie nicht anrühren. “Das ist eigentlich meine Altersvorsorge und ich möchte nicht, weil der Staat einen Shutdown gemacht und alles auf null gesetzt hat, an das rangehen müssen, was ich eigentlich für mein Alter spare”, erklärt die Künstlerin.

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Eine mögliche Lösung: “Die Steuerberater haben uns Musikern empfohlen, uns auf Arbeitslosengeld II zu melden.” Die Kaltmiete und die Heizkosten ihrer Münchner Wohnung würde der Staat dann übernehmen, zusätzlich bekäme sie 482 Euro. Im Bericht von “RTL” heißt es, Siegel habe Antrag auf Hartz 4 nun gestellt und warte auf Rückmeldung. Dem widerspricht die DJane allerdings in einem Post auf ihrer Instagramseite deutlich: “Ich bin nicht auf Hartz 4 und lebe vom Ersparten” heißt es darin.

Wie es für Siegel weiter geht? Zu “RTL” sagte sie: “Wenn ich nach sechs oder sieben Monaten merke, es geht nicht, dann werde ich mir irgendetwas anderes suchen. Dann werde ich überlegen, was ich mache.”

RND/kiel

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