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Kein Verzicht, aber Umdenken: Arnold Schwarzenegger fordert mehr Klimaschutz

  • Arnold Schwarzenegger fordert mehr Engagement rund um den Klimaschutz.
  • Dabei solle aber nicht auf Verzicht, sondern auf neue Technologien und einen bewussteren Konsum gesetzt werden.
  • Schwarzenegger bezeichnet den Kampf gegen den Klimawandel als wichtigste Tätigkeit seines Lebens.
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Köln. Im Kampf gegen den Klimawandel will Arnold Schwarzenegger nicht auf Verzicht setzen, sondern auf neue Technologien und einen bewussteren Konsum. Er habe fünf Hummer-Geländewagen, die er liebe - sie seien elektrifiziert oder sie würden mit Biosprit betankt und belasteten die Umwelt dadurch viel weniger als andere Fahrzeuge, sagte der Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien am Dienstag in Köln bei der Telekom-Veranstaltung Digital X. „Es geht nicht um die Größe des Autos, es geht nicht um die Menge der Dinge, die wir kaufen.“ Das Problem sei vielmehr, dass klimaschonende Technologien nicht genutzt würden.

Der 74-Jährige sprach den Appell aus, regionale Produkte zu kaufen, die nicht auf Containerschiffen um die halbe Welt geschickt würden und dabei die Umwelt verschmutzten. Als weiteres Beispiel für einen bewussteren Konsum nannte er Partys, auf denen man richtiges Geschirr nutze und keine Einwegartikel, die im Müll landeten.

Schwarzenegger bezeichnete den Kampf gegen den Klimawandel als wichtigste Tätigkeit seines Lebens. Von 2003 bis 2011 war er Gouverneur von Kalifornien. In dieser Zeit verschärfte der US-Bundesstaat Regeln zum Umwelt- und Klimaschutz. Unkenrufe, dass dadurch Jobs wegfielen, bezeichnete Schwarzenegger im Rückblick als „größte Lüge“. Tatsächlich stehe Kalifornien heute wirtschaftlich sehr gut da, was eben auch an dem ambitionierten Klimaschutzkurs liege. An das Publikum gewandt sagte er in Köln: „Wir atmen alle die gleiche Luft und trinken das gleiche Wasser - vereinen wir uns im Kampf gegen die Verschmutzung.“

Der frühere „Mister Universum“-Bodybuilder ist wie der ehemalige US-Präsident Donald Trump Republikaner. Von dem hält Schwarzenegger aber wenig. Der habe die Kohlebranche im Jahr 2020 nach vorne bringen wollen. Das sei so, als würde man im Digitalzeitalter wieder vermehrt Faxe verschicken wollen, sagte Schwarzenegger. „Das ist das Dümmste, was man tun kann.“ Trump sei abgewählt worden, weil er „der falsche Mann war in Bezug auf den Klimaschutz und andere Themen“. Auf die Frage, ob Trump bei der Präsidentenwahl 2024 wieder antreten könnte als Kandidat der Republikaner, sagte Schwarzenegger. „Die nächsten Wahlen finden in drei Jahren statt, da kann noch viel passieren.“

RND/dpa

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