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„Kein Respekt für schwarze Musik“: Sean „Diddy“ Combs schimpft über Grammys

  • Rapper Sean “Diddy” Combs teilt gegen die Ausrichter der Grammy-Awards aus.
  • Er wirft ihnen Benachteiligung von Rap-Künstlern und R&B-Stars vor.
  • “Schwarze Musik ist nie so von den Grammys respektiert worden, wie sie es werden sollte”, sagt der Rap-Star.
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Beverly Hills. Rapper Sean „Diddy“ Combs hat den Grammy Awards Benachteiligung von Rap-Künstlern und R&B-Stars vorgeworfen. „Um ehrlich zu sein, Hip-Hop ist nie von den Grammys respektiert worden. Schwarze Musik ist nie so von den Grammys respektiert worden, wie sie es werden sollte“, kritisierte der Musiker und Produzent am Samstagabend in einer 50-minütigen Rede. Er sprach bei einer Vorveranstaltung für die Musikpreis-Verleihung, die am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles stattfindet.

Der Rapper forderte Veränderung im Vergabeprozess wichtiger Kategorien. Künstler, Produzenten und Manager verwendeten viel Zeit und Herz auf die von ihnen gemachten Platten und forderten ein ausgeglichenes Spielfeld. Für seine Anmerkungen bekam „Diddy“ Standing Ovations von Beyoncé, Jay-Z und anderen Stars der Musikbranche.

Immer wieder Kritik an den Grammys

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Über die Jahre hinweg sind die Grammys immer wieder kritisiert worden, wenn hochkarätige Künstler wie Beyoncé, Kanye West, Eminem und Mariah Carey in den wichtigsten Kategorien wie Album des Jahres oder Bester Neuer Künstler leer ausgingen. Rap- und R&B-Stars unterliegen oft ihren Konkurrenten aus den Pop-, Rock- und Country-Sparten.

Combs hat insgesamt drei Mal einen Grammy gewonnen. Am Samstagabend wurde er mit dem Grammy-Sonderpreis als Ikone der Musikindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung widmete er Alben, die als Klassiker in die Musikgeschichte eingegangen, aber nie mit einem Grammy ausgezeichnet worden sind - darunter Michael Jacksons "Off the Wall", "1999" von Prince, Missy Elliotts "Da Real World" und Snoop Doggs "Doggystyle".

RND/AP

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