• Startseite
  • Promis
  • Jared Leto hat sich für neue Rolle „FBI-Verhöre mit echten Serienkillern angehört“

Jared Leto hat sich für neue Rolle „FBI-Verhöre mit echten Serienkillern angehört“

  • Wenn Jared Leto eine Rolle spielt, dann mit vollem Einsatz.
  • Ab dem 29. Januar ist er nun als charmanter Dämon im Thriller „The Little Things“ zu sehen.
  • Im RND-Interview verrät er, wie er sich vorbereitet hat – und wie er nach intensiven Drehs mit Schweigekuren wieder zur Ruhe kommt.
|
Anzeige
Anzeige

In „Suicide Squad“ hat er schon seine Qualitäten bewiesen: Ende dieses Jahres killt Jared Leto wieder als „Joker“ – in einer Fernsehversion von „Suicide Squad“. Und was tut der 49-jährige Schauspieler zwischendurch? Da lässt es der Oscargewinner seinen Fans kalt den Rücken herunterlaufen: Als charmanter Dämon, dem die Polizei das Massenmörderhandwerk legen will, im Thriller „The Little Things“. Der läuft ab dem 29. Januar auf dem Streamingsender Sky. Wer hinter ihm her ist? Zwei weitere Oscarstars: Denzel Washington und Rami Malek. Als man Leto die Rolle anbot, winkte er zuerst ab, wie er im RND-Interview erzählt:

Doch hoffentlich nicht aus Angst vor der Konkurrenz?

Jared Leto: Im Gegenteil. Mit großartigen Schauspielern vor der Kamera zu stehen, ist ein echtes Geschenk. Es pusht dich, noch mehr aus dir herauszuholen. Denzel und Rami haben mir die Möglichkeit gegeben, auch mal Fehler zu machen und ich bin Ihnen sehr dankbar für ihren Respekt. Es war ein Projekt, das man nur einmal im Leben bekommt.

Anzeige

Warum haben Sie dann erst gezögert, die Rolle anzunehmen?

Ich hatte nicht wirklich Lust, einen Verdächtigen oder einen Bösewicht zu spielen. Doch dann hat mir der Regisseur grünes Licht gegeben, mich total zu verwandeln und mir eine richtige Herausforderung gegeben.

Stimmt, auf den ersten Blick erkennt man Sie gar nicht in dem Film.

Ich habe im Film eine andere Augenfarbe, eine Nasenprothese und falsche Zähne. Auch hat der Typ einen ganz speziellen Gang, den ich geübt habe. Und er wiegt mehr als ich.

Anzeige

Was man Ihnen jetzt nicht mehr ansieht.

Danke, ich habe ziemlich viele Extramittagessen für die Rolle verputzt (lacht).

Anzeige
Das Stream-Team Was läuft bei den Streamingdiensten? Was lohnt sich wirklich? Die besten Serien- und Filmtipps für Netflix & Co. gibt‘s jetzt im RND-Newsletter „Stream-Team“ – jeden Monat neu.

Man kauft Ihnen diesen dämonischen Vibe eines Massenmörders ab.

Ich habe mir Aufnahmen von FBI-Verhören mit echten Serienkillern angehört. Ich habe teilweise den Sprachrhythmus übernommen. Es war faszinierend und anstrengend, hat sich aber gelohnt.

Sie sind dafür bekannt, mit Leib und Seele zu Ihren Filmfiguren zu werden. Wie werden Sie diese hinterher los und wieder ganz zu Jared?

Ich ziehe mich zur Schweigekur in die Natur zurück. Einfach mal eine Woche oder so kein Wort sagen, die Kommunikation zur Außenwelt abbrechen und die absolute Ruhe genießen. Das ist die einfachste Methode für mich, wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Je älter ich werde, desto wichtiger wird mir das. Ich bin nach meinen Rollen schon ziemlich ausgebrannt, weil ich alles hineinstecke.

Anzeige

Als Sie nach Ihrer letzten Schweigekur im April zurück in die Zivilisation kamen, war plötzlich die Welt nicht mehr dieselbe.

Ja, es war verrückt letztes Frühjahr. Als ich in die Wildnis gegangen bin, gab es nur ein paar Fälle von Covid-19 in Amerika. Als ich nach ein paar Wochen wieder zurückkehrte, war Amerika im totalen Lockdown und die Welt war eine andere. Ich hatte ja mit niemanden kommuniziert und es hat mich ziemlich überrascht.

Wenn Sie nicht vor der Kamera stehen, touren Sie zusammen mit ihrem älteren Bruder Shannon als Bandduo „Thirty Seconds to Mars“. Was hat einen höheren Stellenwert in Ihrem Leben: Musik oder Schauspiel?

Ich brauche beides. Aber Musik ist mir schon sehr wichtig, besonders weil ich das mit meinem Bruder schon lange mache. Ich liebe es, mit ihm durch die Welt zu reisen. Als Musiker bekommt man viel mehr von den Orten und den Menschen mit. Man hat mehr Zeit zwischen den Auftritten, die Umgebung zu erkunden. Es ist was anderes, als wenn du in irgendeinem Land am Set bist. Da kommst du nicht wirklich mit den Einheimischen in Kontakt.

Wie sehr vermissen Sie es, live aufzutreten?

Anzeige

Ich hoffe, dass wir eher früher als später wieder unterwegs sein und spielen können. Durch die Welt zu reisen ist unglaublich stimulierend.

Hat sich Ihre Einstellung zu Amerika verändert, nachdem Sie andere Orte und Kulturen auf der Welt kennengelernt haben?

Eigentlich nicht. Ich habe mein Land schon immer als dieses riesige, wunderschöne, verrückte und herausfordernde Durcheinander gesehen. Amerika ist nicht perfekt, aber voll von Versprechen.

Der Valentinstag naht und die Frauenwelt fragt sich: Haben Sie was geplant?

Ich habe noch gar nicht darüber nachgedacht. Ich muss noch ein Geschenk besorgen … für meine Mutter. Es wäre schön, sie auch mal wieder sehen zu können. Ich bringe ihr immer Blumen zum Valentinstag.

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen