Japanischer Kabarettist Shimura an Coronavirus gestorben

  • Der populäre japanische Kabarettist Ken Shimura ist am Coronavirus gestorben.
  • Der 70-Jährige musste zuletzt künstlich beatmet werden.
  • Shimura war vom US-Komiker Jerry Lewis inspiriert und wurde als Mitglied der Rockband Drifters bekannt.
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Tokio. Japan beklagt sein erstes prominentes Opfer der Coronavirus-Pandemie. Der populäre Kabarettist Ken Shimura starb am Sonntag in Tokio, wie seine Agentur Izawa Office mitteilte. Der 70-Jährige lag seit 20. März mit Fieber im Krankenhaus und musste künstlich beamtet werden. Die Nachricht von seinem Tod war am Montag Spitzenmeldung in den Fernsehnachrichten. Fans und Medien versammelten sich vor dem Krankenhaus, in dem er behandelt worden war.

Von tödlicher Krankheit überrascht

Shimura war vom US-Komiker Jerry Lewis inspiriert und wurde als Mitglied der Rockband Drifters bekannt, die auch eine Comedy-Show hatte. Später trat er im Fernsehen als Baka Tonosama (Einfältiger Kriegsherr) auf und begeisterte Zuschauer jeden Alters mit Grimassen und Slapstickeinlagen. Außerdem leitete er das Kabarett Shimurakon. Die tödliche Krankheit überraschte ihn bei der Arbeit an einem neuen Film. Sein Agent erklärte, Shimuras Shows würden im Fernsehen weiter gezeigt. "Ich hoffe, Sie werden sich an ihn erinnern und lachen."

RND/AP

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