Janet Jackson und 50 Cent treten in Saudi-Arabien auf

Sängerin Janet Jackson und die Rapper 50 Cent und Future wollen am Donnerstag bei einem Konzert in Saudi-Arabien auftreten. Menschenrechtsgruppierungen hatten dafür plädiert, dass Stars einen Auftritt meiden, um das Regime nicht zu unterstützen.

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New York. Die Sängerin Janet Jackson und die Rapper 50 Cent und Future haben offenbar die Teilnahme an einem Konzert in Saudi-Arabien geplant. Die Webseite des Jeddah World Fest, das am Donnerstag veranstaltet werden soll, veröffentlichte Fotos der drei neben zuvor angemeldeten Künstlern bei dem Musikereignis.

Zuvor hatte sich Rapperin Nicki Minaj gegen die Teilnahme an dem Konzert entschieden, nachdem sie von Menschenrechtsorganisationen dazu aufgefordert worden war. Vertreter von Jackson, 50 Cent und Future antworteten zunächst nicht auf E-Mails für einen Kommentar.

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Die Human Rights Foundation und andere Organisationen sind dafür, dass Künstler nicht in Saudi-Arabien auftreten. Dort wird die Trennung zwischen Singlemännern und Frauen in vielen Restaurants, Cafés, an öffentlichen Schulen und Universitäten durchgesetzt. Andere Regeln wurden in dem Königreich gelockert. Frauen dürfen jetzt Auto fahren und an Veranstaltungen in Sportstadien teilnehmen.

In den vergangenen Monaten sind Mariah Carey, Enrique Iglesias, die Black Eyed Peas, Sean Paul, David Guetta und Tiesto in Saudi-Arabien aufgetreten. Minaj sagte, sie habe sich gegen das Konzert entschieden, weil sie Unterstützung für Frauenrechte, Schwulenrechte und Meinungsfreiheit zeigen wolle. Menschenrechtsorganisationen lobten sie dafür.

Von RND/AP

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