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Jana Ina Zarrella: “Für uns war es dieses Jahr eine große Herausforderung.”

  • Am 31. August läuft die vierte Staffel von “Love Island” (RTL II) an.
  • Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) spricht Moderatorin Jana Ina Zarrella über die Dreharbeiten auf Mallorca und die ersten Wochen der Coronakrise.
  • "Am Anfang kam jede Stunde eine Absage für einen Job” sagt Zarrella.
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Mit “Love Island - Heiße Flirts und wahre Liebe” (RTL II) geht am 31. August eine der erfolgreichsten deutschen Kuppelshows in die vierte Runde. Moderatorin Jana Ina Zarrella spricht im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) über die Dreharbeiten auf Mallorca, den Erfolg ehemaliger Teilnehmer und die ersten Wochen der Coronakrise.

Glauben Sie, dass die Kandidaten auch in der vierten Staffel noch mitmachen, um ihre große Liebe zu finden? Oder wollen sie eher berühmt werden?

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Ich glaube, dass diejenigen, die zu “Love Island” kommen, noch an die große Liebe glauben. Die Kandidaten sind alle Single und sind bereit, sich zu verlieben. Natürlich weiß jeder nach drei Staffeln, welche Reichweite diese Sendung hat. Viele der ehemaligen Teilnehmer tauchen in anderen TV-Formaten auf. Aber das große Ziel für alle ist erst mal, auf “Love Island” die große Liebe zu finden.

Wie ist das für Sie, wenn Sie durch die TV-Programme zappen und überall ehemalige Teilnehmer sehen?

Bei “Promi Big Brother” macht aktuell der Mischa mit, bei “Kampf der Realitystars” ist Melissa dabei, die auch die neue “Bachelorette” wird. Im “Sommerhaus der Stars” waren Elena Miras und Mike Heiter dabei. Das freut mich so sehr zu sehen, dass wir andere Realityshows mit Protagonisten versorgen. (lacht) Darauf sind wir stolz. Es zeigt ja, dass wir uns extrem drum kümmern, einen guten Cast zu finden. Wir finden tastsächlich immer sehr gute Teilnehmer, die bereit sind, dieses Experiment mitzumachen. Das ist ja nicht selbstverständlich, dass sie sich wochenlang auf einer Insel einsperren lassen und dort ohne Handy sind. Man wird 24 Stunden von Kameras beobachtet. Das muss man auch erst mal wollen. Ich bin also immer wieder erfreut, was wir für tolle Menschen für unser Format finden.

Vor allem bleiben bei euch die Paare teilweise zusammen und bekommen Nachwuchs.

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Das stimmt. Ich werde nie vergessen, wie ich gesagt habe, dass eine echte Bombe namens Elena kommt, in diesem Augenblick ist Mike die Luft weggeblieben. Der fand sie von Anfang an wunderschön. Und Yasin Cilingir und Samira Berkane, die Zweitplatzierten der dritten Staffel, bekommen nach Elena und Mike das zweite “Love Island”-Baby. Wehe, es sagt noch mal einer, dass man bei “Love Island” nicht die große Liebe finden kann. (lacht)

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Apropos Freude, wie froh sind Sie, dass auch die vierte Staffel auf Mallorca produziert werden kann?

Für uns war es dieses Jahr eine große Herausforderung. Zwischendurch dachten wir, dass es vielleicht doch besser in Deutschland produziert wird. Aber wir sind jetzt froh, dass wir das Go der mallorquinischen Behörden bekommen haben, dass wir es auf der Insel machen dürfen. “Love Island” gehört nach Mallorca. Wir bleiben in der Wärme und müssen keine Heizungen einbauen, damit es warm wird.

Viele Mallorca-Fans verzichten in diesem Jahr ja auf ihren Urlaub auf der Insel.

Diese Zeit hat Vor- und Nachteile. Ich denke, dass Mallorca in diesem Jahr nicht so extrem voll sein wird. Das ist natürlich schlecht für den Tourismus, was uns sehr leid tut. Wir sind natürlich sehr vorsichtig und sind immer im Austausch mit den mallorquinischen Behörden. Die hygienischen Maßnahmen bei uns sind extrem hoch. Wir wollen, dass alle gesund bleiben.

Wird das der erste Flug ins Ausland seit Beginn der Corona-Krise?

Nein, wir waren tatsächlich gerade im Urlaub auf Sardinien. In dem Hotel, wo wir waren, wurde jeder Gast getestet, bevor er reindurfte. Die hatten diese Schnelltests, die auch in der Bundesliga benutzt werden. Man durfte im Hotelrestaurant nichts selber holen, sondern hat dem Personal gesagt, was man essen möchte. Aber ich fand das gut. Man kann in diesen Zeiten gar nicht vorsichtig genug sein. Jeder hatte Verständnis. Wir dürfen Urlaub machen und müssen im Gegenzug aber auch alle Maßnahmen akzeptieren. Wer das nicht möchte, muss eben zu Hause Urlaub machen. Bei dem Wetter ist das ja auch nicht verkehrt. (lacht)

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Jana Ina Zarrella: “Im Fernsehen müssen wir lernen, mit Ups und Downs zu leben.”

Nicht so schön ist, dass Ihre Sendung “Battle of The Bands” nach nur zwei Folgen aus dem Fernsehen verbannt wurde.

Natürlich sind wir traurig, dass “Battle of the Bands” im linearen TV nicht funktioniert hat, denn wir alle arbeiten mit Hochdruck daran, dass ein Format erfolgreich wird. Die Idee ist gut, aber wenn die Zuschauer dann in dem Moment das nicht sehen wollen und es ihre Aufmerksamkeit nicht erregt, kann man es auch nicht ändern. Darum gehen wir mit den restlichen Folgen online, denn da sind die Formate immer stark. Im Fernsehen müssen wir lernen, mit Ups und Downs zu leben.

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Warum gibt es eigentlich keine neuen Folgen von Ihrem Podcast, den Sie mit Ihrem Mann gemacht haben?

Es hört sich blöd an, aber wir haben nach einer Staffel aufgehört, weil es so schwierig war, Termine zu finden. (lacht) Einen Tag für Giovanni und mich zu finden, an dem wir beide zu Hause sind und Zeit haben, war dann irgendwann so schwierig, dass wir dann leider aufgehört haben. Aber der Podcast hat sehr viel Spaß gemacht und lief richtig gut. Ich hoffe ja, dass wir mal wieder mehr Zeit haben. Denn ich fand es schon sehr schön, mal länger mit Giovanni zu reden, das passiert nicht so oft im Alltag. (lacht)

Apropos Alltag, wie haben Sie die Wochen nach Beginn der Corona-Krise verbracht?

Wir sind wie alle ein paar Wochen zu Hause geblieben. Am Anfang war es so, dass wirklich jede Stunde eine Absage für einen Job kam. Alles wurde verschoben. Dann standen Giovanni und ich da und haben uns gefragt: “Okay, und was machen wir jetzt?” Ich bin fast neun Wochen zu Hause gewesen. Aber irgendwann haben wir uns gesagt, dass das im Endeffekt eine schöne Zeit war. Man wurde gezwungen, die Handbremse zu ziehen. Einfach zu Hause bleiben und nichts machen. Die Schränke, die man schon immer aufräumen wollte, wurden aufgeräumt. Wir haben sehr viel Zeit mit den Kindern verbracht. Davor hatten wir sehr viel gearbeitet. Giovanni war auf Tour und kaum zu Hause. Auf einmal konzentriert man sich nur auf sich und seine Familie. Das hat uns als Familie sehr gutgetan. Aber nach neun Wochen Homeschooling wusste ich, warum ich nie Lehrerin werden wollte. Immerhin habe ich mit meinen Kindern die erste und die sechste Klasse erfolgreich abgeschlossen. (lacht)

“Staat, Sex, Amen”
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