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Jan Leyk beschimpft jungen Klimademo-Teilnehmer als „Pisser“

  • Schauspieler Jan Leyk beobachtet die Klimademo in Hamburg – anschließend beledigt er einen kleinen Jungen.
  • Kurz darauf meldet sich Koch Attila Hildmann zu Wort.
  • Es entbrennt ein Instagram-Streit.
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Tausende Menschen sind am Freitag bei den Fridays-for-Future-Demonstrationen auf die Straße gegangen. Allein in Hamburg beteiligten sich rund 40.000 Menschen, unter den Beobachtern war auch Ex-„Berlin – Tag & Nacht“-Schauspieler Jan Leyk. Anschließend machte sich der 35-Jährige bei Instagram über die Teilnehmer lustig.

„Die sind doch nicht ganz dicht in der Birne“, meinte Leyk in seiner Instagram-Story. Einen kleinen Jungen mit einem Schild mit der Aufschrift „Eating meat is fucking up the planet“ bezeichnete er anschließend als „kleinen Pisser“. Der Junge werde von erwachsenen „Vollidioten“ instrumentalisiert.

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Leyk äußert sich nach Hildmanns Kritik

TV-Koch Attila Hildmann, bekannt für seine vegane Lebensweise, findet das ganz und gar nicht lustig. „Was ist los mit dir? Stellst dich öffentlich hin und machst einen auf neunmalklug und erzählst Märchen vom Grillfreunde-Stammtisch und meinst, du kannst sogar noch Kinder öffentlich runtermachen, die sich für den Erhalt unserer Welt einsetzen!“, sagte er laut „Morgenpost“ als Reaktion in seiner Instagram-Story.

Kurz darauf meldete sich Leyk erneut zu Wort. „Könnt ihr nicht mal locker durch die Hose atmen?“ Er habe Respekt vor Menschen, die kein Fleisch mehr essen wollten, so Leyk. Doch er esse sehr gern Fleisch. Und weiter: Wenn jemand Bock habe, im Winter mit dem Rad zu fahren, solle er das machen. Wer aber Bock habe, mit einem Lamborghini prollig durch die Gegend zu heizen, solle das auch machen. „Lass uns doch alle gegenseitig in Ruhe.“

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Es sei ein Spiegelbild der Gesellschaft, nur noch nach links und rechts zu schauen, jeder zeige mit dem Finger auf den anderen und mache sich verrückt.

Auch in Sachen Demo setzte Leyk noch einen drauf: „Warum kann man die Energie nicht für wirklich gute Dinge einsetzen? Nicht wie bei so einer Scheiß-Idioten-Demo irgendwelche Pappschilder und Plastikschilder hochhalten, die genau dem widersprechen, wofür diese ganzen Fridays-for-Future-Spacken protestieren. Das macht alles keinen Sinn.“

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Leyk entschuldigt sich bei dem Jungen - und beleidigt erneut

Schließlich entschuldigte sich Leyk noch für seinen Kommentar in Richtung des kleinen Jungen – doch so ganz ehrlich scheint auch das nicht zu sein. „Ich muss mich aber wirklich bei diesem kleinen Jungen entschuldigen, den ich als ,Pisser‘ bezichtigt habe.“ Hosenscheißer wäre seiner Meinung nach passender gewesen, doch in dem Moment hätte ihm die richtige Vokabel gefehlt. Kritik übte Leyk auch an den Eltern des Jungen – der selbst wisse ja gar nicht, was auf seinem Plakat stehe.

Unter seinem Statement gibt es neben Kommentaren wie „Recht hast du“ und „Ich sehe es genauso, jeder sollte es so machen, wie es ihm beliebt“ auch kritische Posts. So schreibt ein Nutzer: „Trauriger Mensch bist du, unsachlich argumentieren und denken, du wärst schlauer als andere.“ Ein weiterer meint: „Du bist einfach nur dumm, der kleine Junge hat viel mehr Respekt verdient, für das, was er tut.“

Attila lädt Leyk nach Berlin ein

Für Leyk ist klar, dass nun mal Ressourcen verbraucht werden, er sei jedoch kein schlechter Mensch, weil er Fleisch esse. Schließlich sei er gegen Massentierhaltung und Tierversuchslabore. Er selber achte darauf, dass das Fleisch, das er esse, aus einer guten Haltung komme, sein Frühstücksei komme etwa von einem Biobauern.

Doch auch Attila legte anschließend noch einmal nach und lädt Leyk auf eine „leckere verkackte Tofuwurst“ in Berlin ein. Zu der Einladung hat sich Leyk bislang noch nicht geäußert.

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RND/ce