Jan Böhmermann von Polizei mit Handy am Steuer erwischt

  • Entertainer Jan Böhmermann ist mit seinem Handy am Steuer eines Elektroautos in Berlin von der Polizei erwischt worden.
  • Das berichtet er selbst in seinem Podcast. Neben einem Bußgeld drohe ihm nun auch ein Punkt in Flensburg.
  • Dagegen legt er eigenen Angaben zufolge nun Widerspruch ein.
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In der letzten Folge seines Podcasts „Fest & Flauschig” vom 3. Juli erzählt Entertainer Jan Böhmermann, wie er mit seinem Handy am Steuer eines Elektroautos von der Polizei angehalten worden ist. Ihm drohen nun eigenen Angaben zufolge ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Doch dagegen habe er bereits Widerspruch eingelegt, so Böhmermann.

Polizeiliche Sonderkontrolle

Es könne sein, dass er in eine polizeiliche „Sonderkontrolle” geraten sei, als er vor Kurzem auf der Suche nach einer Ladestation für sein Elektroauto gewesen sei, erzählt Böhmermann in der letzten Folge des Podcasts. Zudem habe er zuvor vielleicht auch mit seinem Handy ein Foto „ganz normal aus dem Autofenster heraus” von einer Pfütze auf der Nebenspur gemacht. „Immer, wenn ein Bus rechts über die Busspur vorbeigefahren ist, standen alle Autos komplett unter Wasser”, erzählt er. Das habe ihn beeindruckt. Nach dem Fotografieren habe ihn die Berliner Polizei angehalten. „Es war total nett” – die Beamten hätten ihm sogar Feedback für seinen Podcast gegeben, so „Böhmi”. „Es waren sehr viele junge Polizisten”, sagt der 40-Jährige. Allerdings solle er nun wegen unerlaubten Nutzens des Handys am Steuer bei laufendem Motor 100 Euro zahlen und einen Punkt in Flensburg erhalten.

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Laufendes Verfahren

Ganz bestätigen möchte Böhmermann den Vorfall jedoch nicht, da er sich „in einem laufenden Verfahren“ befinde, wie er sagt. Er habe sich auch mit seinem „Rechtsbeistand beraten“, ob er in der Sendung von dem Vorfall erzählen solle. Nach Abraten des Rechtsbeistands tat Böhmermann es trotzdem, wie er sagt.

Gegen die rechtlichen Konsequenzen, die dem Entertainer nun drohen, habe er mithilfe seiner Rechtsschutzversicherung jedoch bereits Widerspruch eingelegt, erzählt er. Er habe sich zwar völlig zu Recht herausgezogen gefühlt, jedoch sei die rechtliche Lage für Elektroautohalter seiner Ansicht nach nicht eindeutig.

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Böhmermanns Angaben zufolge sei der Motor seines Autos zum Zeitpunkt des Fotografierens nicht gelaufen. Allerdings seien „sämtliche Hochtechnologieassistenzsysteme” an gewesen. „Es war gar nicht möglich, aufzufahren”, sagt Böhmermann. Der Entertainer sei nun gespannt, wie die Antwort der Polizei auf die Angaben seiner Rechtsschutzversicherung ausfalle.

RND/mhs

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