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Jamie Oliver über Gastronomie in Corona-Zeiten: Werden Lieblingsrestaurants verlieren

  • „Die Realität ist, dass wir einen Teil unserer Lieblingsrestaurants verlieren werden“, mit diesen ernsten Worten schätzt Star-Koch Jamie Oliver die Lage für die Gastronomie in Zeiten von Corona ein.
  • Der Brite vermutet, dass viele Restaurants die Krise nicht überstehen werden.
  • In Olivers Heimat Großbritannien sind die Restaurants abhängig von der Betroffenheit der Region geschlossen.
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Stuttgart. Der britische Koch und Gastronom Jamie Oliver (45) schätzt die Lage für seine Branche in Corona-Zeiten düster ein. „Die Realität ist, dass wir einen Teil unserer Lieblingsrestaurants verlieren werden. Auch die, die wirtschaftlich vor Corona gut dastanden“, sagte Oliver der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ vom Samstag. „Vor allem, wer keine Entlastung bei der Miete erhält, kann das nicht stemmen.“ Es sei schlichtweg brutal. „Da gibt es nichts schönzureden“, sagte der Kochbuchautor.

Oliver erzählte in dem Interview auch, dass er jetzt eine große Tiefkühltruhe hat. „Ein Traum!“ Wer Zeit und Geld sparen wolle, weniger wegschmeißen und sich gesund ernähren wolle, brauche eine. „Meine Tiefkühltruhe ist wie eine Bibliothek. Ich liebe sie.“

In Olivers Heimat Großbritannien sind die Restaurants abhängig von der Betroffenheit der Region geschlossen. In Deutschland ist die Gastronomie wegen Corona derzeit überwiegend in der Zwangspause - bis auf Lieferservice und Essen zum Mitnehmen.

RND/dpa

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