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Ivanka Trump: Toilettengänge ihrer Personenschützer sollen 100.000 Dollar gekostet haben

  • Die US-Regierung hat angeblich mehr als 100.000 Dollar für die Toilettengänge der Personenschützer von Ivanka Trump ausgegeben.
  • Grund sei, dass die Tochter des US-Präsidenten und ihr Ehemann Jared Kushner die Secret-Service-Agenten nicht in ihre Badezimmer lassen wollten.
  • Deshalb habe eine Wohnung in der Nähe angemietet werden müssen, berichtet die „Washington Post“ – für 3000 Dollar im Monat.
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Washington. Ivanka Trump und Ehemann Jared Kushner sollen ihren Personenschützern in den vergangenen vier Jahren nicht gestattet haben, die Toiletten in ihrem Haus zu benutzen – mit kostspieligen Folgen: Die US-Regierung musste laut einem Bericht der „Washington Post“ insgesamt rund 100.000 Dollar an Steuergeldern für die dringenden Bedürfnisse ihrer Secret-Service-Agenten ausgeben.

Äußerst detailliert beschreibt die Zeitung die Bemühungen, den Mitarbeitern geeignete Badezimmer zur Verfügung zu stellen. Das Weiße Haus stellt den Sachverhalt allerdings anders dar.

Ivanka ist Tochter des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump, ihr Mann Jared Kushner einer dessen wichtigster Berater – und deshalb waren sie in den vergangenen Jahren ständig von Mitarbeitern des Secret Service umgeben. Allerdings soll das Ehepaar den Agenten nicht gestattet haben, eines der sechseinhalb Badezimmer in ihrem Anwesen im noblen Washingtoner Stadtteil Kalorama zu nutzen, berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf verschiedene Quellen innerhalb des Secret Service.

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Toilette in Garage von Barack Obama genutzt

Das hatte dann offenbar eine ganze Reihe von Versuchen zur Folge, den Personenschützern einen angemessenen Platz für dringende Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen: So sei zunächst eine mobile Toilette an der Straße aufgestellt worden, die musste nach Beschwerden von Nachbarn aber abtransportiert werden.

Daraufhin hätten die Agenten zunächst eine Toilette in der Garage des ehemaligen Präsidenten Barack Obama genutzt, eine Toilette auf dem immerhin eine Meile entfernten Anwesen von Vize-Präsident Mike Pence und sogar auf Toiletten in Geschäftsräumen in der Umgebung hätten die Secret-Service-Mitarbeiter ausweichen müssen. Alles allerdings keine adäquaten Lösungen.

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Im September 2017 habe die Regierung dann schließlich eine Kellerwohnung auf der anderen Straßenseite gemietet – für 3000 Dollar im Monat. Die Kosten beliefen sich inzwischen auf rund 100.000 Dollar, und da der Mietvertrag noch bis September laufe, würden weitere 44.000 Dollar dazu kommen, schreibt die „Washington Post“.

Ein Sprecher des Weißen Hauses widersprach gegenüber der Zeitung allerdings der Darstellung, Ivanka Trump und Jared Kushner hätten den Agenten die Nutzung ihrer Badezimmer untersagt – es sei vielmehr die Entscheidung des Secret Services gewesen, außerhäusige Toiletten aufzusuchen.

RND/seb


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