Iris Berben hat Sehnsucht nach der großen Leinwand

  • Die Corona-Pandemie hat bei vielen Menschen die Sehn­sucht nach Filmen im Kino ausgelöst – auch bei Iris Berben.
  • Das verriet die Schau­spielerin am Mittwoch­abend am Rande der Eröffnung der Berlinale.
  • Laut Aussagen der 70-Jährigen werde es immer Filme geben, die man nur auf der großen Lein­wand sehen könne.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Schauspielerin Iris Berben (70) kennt die Sehnsucht nach Filmen im Kino. „Ich habe anderthalb Jahre viel gestreamt“, sagte Berben am Mittwochabend am Rande der Eröffnung der Berlinale auf der Museumsinsel. „Aber die Sehnsucht nach der großen Leinwand, die wird heute erfüllt“, sagte Berben. Es werde immer Filme geben, die man nur auf der großen Leinwand sehen könne.

In diesem Jahr musste die Berline wegen der Pandemie geteilt werden: Im März konnten Fachleute Filme online schauen, auch die Preisträger wurden bereits bekanntgegeben. Nun folgt im Sommer ein nachgeholtes öffentliches Festival fürs Publikum.

„Dieser Zeitpunkt erinnert mich natürlich an viele Jahre zurück“, sagte Berben. Früher gab es die Berlinale regulär im Sommer. Das Filmfestival wurde später in den Winter verlegt, auch als Abgrenzung zu anderen Festivals wie dem in Cannes. „Und ich weiß, das Gemaule war groß, dass wir in die kalte Jahreszeit gezogen sind.“ Doch irgendwo habe das auch zu Berlin gepasst.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen