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Im Bikini: Pamela Anderson bittet Trump um Begnadigung von Julian Assange

  • Wikileaks-Gründer Julian Assange kämpft gegen eine Auslieferung in die USA, dort droht ihm eine lange Haftstrafe.
  • Jetzt bekommt der 49-Jährige prominente Unterstützung: „Baywatch“-Star Pamela Anderson wirbt um seine Begnadigung – im Bikini.
  • „Bitte begnadigen Sie Julian Assange“, schreibt die Schauspielerin in einem an US-Präsident Trump gerichteten Tweet.
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„Baywatch“-Star Pamela Anderson (53) wirbt erneut um eine Begnadigung des Wikileaks-Gründers Julian Assange (49) durch US-Präsident Donald Trump – und das im Bikini. Ein bei Twitter veröffentlichtes Foto zeigt sie in der knappen Bademode, darauf hält sie ein Schild in der Hand, auf dem „Bring Julian Assange heim nach Australien“ steht. Auf einem zweiten Foto – diesmal voll bekleidet – hält sie ein Schild mit der Aufschrift „Ich bin Julian Assange“ und dem Hashtag #FreeAssange. In dem Tweet verlinkt Anderson den Account des US-Präsidenten und schreibt „Bitte begnadigen Sie Julian Assange.“

Die Schauspielerin soll mit Assange ein Verhältnis gehabt haben, während der in London in der ecuadorianischen Botschaft lebte. Seit 19 Monaten sitzt der gebürtige Australier im Hochsicherheitstrakt des Belmarsh-Gefängnis in London und kämpft gegen einen Auslieferungsantrag der US-Behörden. Assange wird vorgeworfen, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Diese Wikileaks-Enthüllungen hatten zur Aufdeckung von Kriegsverbrechen durch US-Soldaten geführt. Am 4. Januar will das Gericht seine Entscheidung verkünden. In Amerika droht Assange bei einer Verurteilung eine Höchststrafe von 175 Jahren Gefängnis.

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Pamela Anderson besuchte Julian Assange regelmäßig

Andersons und Assanges Freundschaft begann, als sie einander von der Designerin Vivienne Westwood vorgestellt wurden. Die Schauspielerin besuchte den Aktivisten im Laufe der Jahre immer wieder in der Botschaft, später auch im Gefängnis. Zu ihrer Beziehung wollte sich die 53-Jährige nie direkt äußern, in einem Interview nach einem Gefängnisbesuch im Jahr 2019 sagte sie allerdings: „Ich liebe Julian.“ Sie sei von der Unschuld des Aktivisten überzeugt: „Er hat es nicht verdient, in einem Hochsicherheitsgefängnis zu sitzen. Er hat niemals eine Gewalttat begangen. Er ist unschuldig“, so Anderson.

Stella Morris, Assanges Freundin und Mutter seiner beiden Söhne, hatte ebenfalls wiederholt an Trump appelliert, ihren Lebensgefährten zu begnadigen. „Ich fordere die britische Regierung dazu auf, mit den USA und auch Australien in den Dialog zu treten und eine Lösung zu finden“, sagte Morris zuletzt am Sonntag, als sie bei einer Protestkundgebung für die Freilassung des inhaftierten Assange in Stuttgart zugeschaltet war.

RND/seb/sin, mit dpa

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