Werbung für falsche Gesichtscreme: Influencerin Vanessa Mariposa feuert Managerin

  • Die Aktion um die gefälschte Gesichtscreme „Hydro Hype“ hat weitere Konsequenzen.
  • Das Instagram-Model Vanessa Mariposa hat sich inzwischen von seiner Managerin getrennt.
  • Mariposa hatte in einer Instagram-Story für ein Produkt geworben, das es gar nicht gibt.
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Berlin. Die Aktion des Youtubers Marvin Wildhage um die gefälschte Gesichtscreme „Hydro Hype“ sorgt noch immer für Diskussionen innerhalb der Youtube- und Influencer-Szene. Inzwischen hat sich auch das Instagram-Model Vanessa Mariposa zur Situation geäußert und Konsequenzen gezogen.

Wildhage hatte in einer monatelangen Undercover-Aktion verschiedene Influencerinnen und Influencer dazu gebracht, Werbung für eine Gesichtscreme zu machen, die es eigentlich gar nicht gibt. In der Verpackung befand sich tatsächlich Gleitgel, auf das Etikett hatte Wildhage verschiedene gefährliche Inhaltsstoffe aufgedruckt, etwa Uran und Asbest.

Neben Model Enisa Bukvic und Youtuber Leon Machère warb auch Mariposa für die Creme. In ihrer Instagram-Story erzählte sie, sie habe die Creme bei ihrer „Mutter in Salzburg“ entdeckt. Diese sei „so begeistert“ von dem Produkt gewesen, dass sie es selbst auch ausprobiert habe. Das ist gelogen, denn „Hydro Hype“ ist bekanntermaßen gar nicht käuflich zu erwerben.

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Influencerin entschuldigt sich

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In der Sendung „Achtung Aaron“ auf Joyn entschuldigt sich Mariposa nun für den Fauxpas. „Wir sind alle Menschen, jeder macht mal einen Fehler. Und wenn man Scheiße baut, muss man das auch ganz klar öffentlich so kommunizieren“, so Mariposa. Die Geschichte aus der Instagram-Story sei eine „Notlüge“ gewesen – ein Fehler, den sie in Zukunft nicht mehr machen wolle.

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Die Schuld schiebt die Influencerin aber auch auf ihr Team. „Wenn man eine große Reichweite hat, dann kann man sich nicht um alles selbst kümmern“, so Mariposa in der Sendung. Also habe sie irgendwann eine Managerin eingestellt. Diese habe das Produkt vorab für sie getestet und es als „super“ bezeichnet.

Das hat Konsequenzen: „Mein Resultat von der Sache ist, dass ich mit der nicht mehr zusammenarbeite. Dadurch, dass es jetzt an die Öffentlichkeit gekommen ist, habe ich mich selbstverständlich auf der Stelle von meinem Management getrennt“, erklärt Mariposa.

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Youtuber Marvin wird selbst reingelegt

In einem anderen Fall ist die Sache ein bisschen anders ausgegangen: Der Youtuber Leon Machère, der ebenfalls scheinbar leichtsinnig für die falsche Gesichtscreme geworden hatte, hat inzwischen selbst ein Video zum Fall veröffentlicht. Darin ist zu sehen, dass Machère den Streich wohl geahnt hatte – also drehte er den Spieß rum und legte schließlich Youtuber Marvin selbst herein. Lesen Sie mehr dazu hier.

RND/msc

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