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Howard Carpendale über Corona: „Unterhaltungsbranche nicht voll im Visier"

  • Schlagersänger Howard Carpendale ist zwar froh, während der Pandemie in Deutschland zu leben.
  • Er finde den Umgang der Regierung mit der Unterhaltungsbranche aber nachlässig.
  • Der Musiker hat die Corona-Zeit genutzt, um sein Album zu produzieren - und zwölf Kilo abzunehmen.
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Berlin. Schlagersänger Howard Carpendale (74) wünscht sich in der Corona-Krise mehr Hilfen für den Kulturbereich. „Ich finde es ziemlich nachlässig von der Regierung, die Unterhaltungsbranche nicht voll im Visier zu haben“, sagte Carpendale. „Es ist eine Katastrophe. Viele Menschen leiden sehr darunter, nicht mehr arbeiten zu können.“

Insgesamt lobte der gebürtige Südafrikaner aber Politik und Bürger für ihr Verhalten in der Krise. „Ich bin froh, in Deutschland zu leben. Es gibt kaum ein anderes Land, das besser mit diesem Umstand umgegangen ist.“ Allerdings würden sich nicht alle in der zweiten Welle so vernünftig benehmen. „Ich denke, einige sind coronamüde, was ich auch verstehen kann. Aber wir müssen uns jetzt zusammenraffen. Wer weiß, wo es sonst hinführt.“

In der Corona-Zeit zwölf Kilo abgenommen

Der Musiker („Ti Amo“, „Hello Again“) brachte an diesem Freitag sein Album „Symphonie meines Lebens 2“ auf den Markt, das er mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den berühmten Abbey Road Studios in London aufgenommen hat. Ansonsten habe er in der Corona-Zeit Golf gespielt, Yoga gemacht und mit einer Diät zwölf Kilogramm abgenommen. „Ich freue mich, dass ich mich gerade in dieser Zeit so diszipliniert verhalten habe“, sagte Carpendale.

RND/dpa

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