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Heino, Evelyn Burdecki und Co.: Diese Promis sind von der Flutkatastrophe direkt betroffen

  • Viele Menschen leiden nach den Unwettern der vergangenen Woche unter den Folgen der schwerwiegenden Katastrophe.
  • Auch einige Prominente, die in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz leben, betrifft das.
  • Immer mehr Stars, die selbst betroffen sind oder helfen wollen, melden sich nun zu Wort.

Die Flutkatastrophe trifft Deutschland hart, vor allem die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind schwer getroffen. Mittlerweile melden sich auch immer mehr Prominente, die in den Katastrophengebieten beheimatet sind, zu Wort. So zeigt sich Schlagersänger Heino tief betroffen von dem Ausmaß der Fluten. Er und seine Frau wohnen im Historischen Kurhaus in Bad Münstereifel. Die Stadt wurde überflutet, das Kurhaus blieb jedoch verschont. „Ich habe die schrecklichen Bilder gesehen und bin zutiefst erschüttert“, erklärte der Sänger. „Mein Herz hängt an Bad Münstereifel und ich bin in Gedanken bei den Einwohnern und bei meinen vielen Freunden dort.“

Weil das Kurhaus, in dem Heino normalerweise lebt, saniert wird, waren er und seine Frau zur Zeit des Hochwassers nicht vor Ort. Dem Bürgermeister der Stadt bot der Schlagerstar seine Hilfe an.

Flut machte auch vor den Kellern der Stars nicht halt

Schlimmer traf es das Elternhaus von Reality-TV-Star Evelyn Burdecki. Das Haus ihrer Eltern sei von den Wassermassen überflutet worden, „die waren komplett verzweifelt und wussten nicht mehr weiter“, erzählte die 32-Jährige auf Instagram. Bei den Aufräumarbeiten packte Burdecki natürlich auch selbst mit an.

In ihrem Wohnhaus schossen die Fluten in den Keller und auch Freunde und Familienmitglieder seien schwerstens betroffen, berichtet auch Fernsehmoderatorin Marlene Lufen in einem Instagram-Post am Montag. Seitdem erlebe sie jeden Tag, „was wirklich schrecklich ist“, schreibt die „Frückstücksfernsehen“-Moderatorin. Aber sie sei auch stolz. Stolz auf die Hilfs- und Spendenbereitschaft, „für die wir Deutsche bekannt sind“, schreibt Lufen weiter.

Herzensstadt von Judith Williams unter Wasser

Auf Instagram teilte Unternehmerin und Fernsehmoderatorin Judith Williams Bilder der überfluteten Stadt Trier. Also von der Stadt, in der sie laut eigener Aussage den größten Teil ihrer Kindheit verbracht habe und die noch immer ihre Herzensstadt sei. Schon damals hätte ihre Großmutter ihr von schlimmen Hochwassern erzählt und sogar Wassermarker im Haus gezeigt, ohne daran zu denken, dass sie Ähnliches oder Schlimmeres wieder erleben müsste. „Es gibt keine geeigneten Worte außer tiefes Mitgefühl und Spenden für Betroffene und heldenhafte Helfer“, schrieb Williams.

Auch die Toten Hosen wandten sich auf Instagram an Betroffene. Nur unweit ihres Büros seien ganze Straßenzüge geflutet, Häuser, Wohnungen und Sportvereine zum Teil schwer beschädigt. Auch Mitarbeiter und Freunde der Band seien betroffen. „Gottseidank kam niemand von ihnen zu Schaden“, schreibt die Düsseldorfer Band in ihrem Post. Die Nachrichten aus den Katastrophengebieten würden sie nun aber umso trauriger stimmen.

Promigroßfamilie packt an

Die wohl mit bekannteste Großfamilie Deutschlands ist zwar nicht direkt vom Hochwasser betroffen, doch die Wollnys tun jetzt alles dafür, um Menschen in Not zu helfen. Am Montag meldete sich Mutter Silvia in einem Livevideo auf Instagram zu Wort. Das sichtlich erschöpfte Familienoberhaupt bat darin um tatkräftige Mithilfe. Gemeinsam mit anderen Unterstützern liefert die Familie Lebensmittel und weitere Spenden in das schwer getroffene Eschweiler. Gerade ältere Bewohner in Hochhäusern seien dort von der Welt abgeschnitten. „Leute, die haben Deutschland mit aufgebaut. Jetzt helfen wir. Wir sind hier von morgens bis abends“, sagt die 56-Jährige.

Modern-Talking-Star bittet um Hilfe

Aus Urbar bei Koblenz schickte Thomas Anders einen Aufruf ins Netz. „Ihr wisst, dass in meiner Heimatregion gerade eine Jahrhundertflut herrscht“, sagt er. „Viele Menschen haben schon ihr Leben verloren, vielen Menschen und ihren Familien wurde die Existenzgrundlage förmlich weggespült“, so der ehemalige Sänger von Modern Talking. In dem Begleittext listet Anders gleich eine ganze Reihe an Anlaufstellen für Sach- und Geldspenden für seine Heimat auf.

Der Ort der Erfolge komplett zerstört

Auf der Eisbahn am Königssee konnte der Bobpilot und zweifache Olympiasieger Francesco Friedrich schon einige Siege einfahren. Erst im Januar belegte er bei den dortigen Weltcuprennen sowohl im Zweier- als auch im Viererbob den ersten Platz. Auf Instagram postete der Olympionike nun Bilder der Verwüstung am Königssee. „Wir sind zutiefst bestürzt über das Ausmaß dieser sprichwörtlichen Katastrophe und Zerstörung an der Bobbahn wie den betroffenen Teilen Deutschlands und unseren Nachbarländern“, schrieben er und sein Team.

Auch der Tierfilmer Andreas Kieling ist betroffen

Der Tierfilmer Andreas Kieling wiederum lebt selbst im Hochwassergebiet in der Eifel. Auf seiner Facebook-Seite spricht er über die Unwetter der vergangenen Tage und zeigt sich in einem Video schockiert. Es sei „unglaublich, was sich hier in den letzten Tagen zugetragen hat“, sagt er. Das Dorf Schuld, welches am stärksten betroffen ist, liege gerade mal vier Kilometer von seinem Dorf entfernt. Aus diesem Grund sei er in den vergangenen Tagen beschäftigt gewesen: „Helfen, aufräumen und sogar nach Menschen suchen!“ Gemeinsam mit seiner Hündin habe Kieling dabei zwar keine Menschen, aber „viele tote Tiere gefunden, unter anderem Pferde, Schafe, halbwüchsige Rinder und sogar Rotwild.“

Und auch Promis, die nicht direkt betroffen sind, drückten online ihr Beileid für alle Betroffenen aus. Die aus Hannover stammende Lena Meyer-Landrut etwa verlinkte in ihrer Story das Deutsche Rote Kreuz, welches Spenden für die betroffenen Regionen entgegennimmt. Und auch ihre Sängerkollegin Sarah Engels meldete sich. Aus ihrem Urlaub richtete sich Engels an diejenigen, die gerade unter den Auswirkungen der Hochwasser leiden.

RND/tnh

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