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Herzogin Meghan unterstellt Palast „eine aktive Rolle bei der Verbreitung von Unwahrheiten“

  • Der US-Sender CBS veröffentlicht kurz vor der Ausstrahlung am Sonntag weitere Ausschnitte des Interviews mit Meghan und Harry.
  • Darin kritisiert die Herzogin die Royal Family heftig.
  • Im Laufe der Jahre sei bereits viel verloren gegangen in der Beziehung zu der „Firma“.
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In einem neuen Videoausschnitt des Enthüllungsinterviews mit Meghan und Harry kritisiert die Herzogin den Palast heftig. In dem Fernsehspecial fragt Moderatorin Oprah Winfrey: „Was denken Sie darüber, dass der Palast heute Ihre Sicht der Dinge hören wird?“ Meghan antwortet, sie wisse nicht, wie sie erwarten konnten, dass das Paar nach all dieser Zeit immer noch einfach schweigen würde.

Der „Firma“, wie der Palast in Großbritannien genannt wird, unterstellt sie „eine aktive Rolle (...) bei der Verbreitung von Unwahrheiten“ über sich und Harry. „Wenn das mit dem Risiko einhergeht, Dinge zu verlieren ... es ist schon viel verloren gegangen“, sagt sie weiter.

Mobbingvorwürfe gegen Meghan

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In der Nacht zum 8. März (MEZ) soll ein großes Interview des Paares mit der US-Moderatorin Oprah Winfrey ausgestrahlt werden.

Zwischenzeitlich wurden zudem Mobbingvorwürfe gegen Meghan bekannt. Die Londoner „Times“ hatte berichtet, dass im Jahr 2018, nicht lange nach der Hochzeit des Paares, innerhalb des Palasts eine Beschwerde gegen Meghan wegen Mobbings die Runde machte. Demnach sollen unter anderem zwei persönliche Assistentinnen der ehemaligen US-Schauspielerin wegen des hohen Drucks hingeworfen haben, den Meghan aufgebaut habe. Von Demütigungen und Tränen sei die Rede gewesen. Das gehe aus internen Palast-E-Mails hervor, die dem Blatt zugespielt worden seien. Was genau Meghan vorgeworfen wird, blieb aber unklar.

Meghans Anwälte bezeichneten die Vorwürfe in einem Schreiben an die „Times“ als „kalkulierte Schmutzkampagne, die auf irreführender und schädlicher Falschinformation beruht“. Es sei kein Zufall, dass diese „verzerrten, einige Jahre alten Vorwürfe“ an die britische Presse herangetragen würden, kurz bevor Meghan und Harry „offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre“ sprechen wollten.

„Meghan ist traurig über die jüngste Attacke gegen ihre Person, besonders als jemand, der selbst Ziel von Mobbing gewesen ist und sich ganz der Aufgabe verschrieben hat, diejenigen zu unterstützen, die Schmerz und Trauma erlitten haben“, fügte ein Sprecher Meghans und Harrys auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hinzu.

Das britische Königshaus reagiert

Das britische Königshaus hat am Mittwochabend auf einen Bericht über Mobbingvorwürfe gegen Herzogin Meghan reagiert. Der Buckingham-Palast teilte mit, die Personalabteilung werde die Vorwürfe untersuchen. Man sei „sehr besorgt“ über die erhobenen Vorwürfe. Die involvierten Angestellten, auch frühere, sollten dabei eingebunden werden. Das Königshaus werde Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz nicht tolerieren, hieß es in einem schriftlichen Statement.

RND/dpa/am

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