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Herbert Grönemeyer erhält prominente Unterstützung nach seiner Rede gegen Rechts

  • Sänger Herbert Grönemeyer macht sich bei einem Konzert gegen rechts stark.
  • Von AfD-Politikern wird sein Tonfall prompt mit Nazi-Propaganda verglichen.
  • Jetzt bekommt er prominente Unterstützung.
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Dass Herbert Grönemeyer auf der Bühne laut wird und sich gegen rechts starkmacht, ist nichts Neues – seine Rede bei einem Konzert in Wien löste jetzt allerdings eine heftige Debatte aus. Bei Twitter gab es am Wochenende Stimmen unter anderem von AfD-Politikern, die Grönemeyers teilweise herausgebrüllten Aufruf mit Nazi-Propaganda verglichen. Allerdings erhält der Sänger auch viel Unterstützung von prominenter Seite.

Als einer der ersten schlug sich SPD-Politiker Heiko Maas auf die Seite Grönemeyers und dankte dem Musiker für sein Engagement. Bei Twitter schrieb er: „Es liegt an uns, für eine freie Gesellschaft einzutreten und die Demokratie gemeinsam zu verteidigen. Danke an Herbert #Groenemeyer und allen anderen, die das jeden Tag tun.“

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Auch das Team der ZDF-„heute-show“ greift die Kritik an Grönemeyer auf:

ZDF-Moderatorin Dunja Hayali applaudiert Herbert Grönemeyer für sein Engagement gegen rechts. Bei Twitter kritisiert sie die AfD-Spitzenpolitikerin Beatrix von Storch für ihre Aussage, dass Grönemeyers Rede „Terror von links“ sei.

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Auch Kabarettist Florian Schroeder stellt sich hinter Grönemeyer. Als Besucher des Berliner Grönemeyer-Konzerts könne er bestätigen und beruhigen: Grönemeyer brülle alle seine Moderationen so wie diese. „Grönemeyers Aufruf mit einer Sportpalast-Rede zu vergleichen, ist infam und vor allem dumm“, schrieb Schroeder auf Twitter. Entscheidend sei der Inhalt einer Rede, nicht der Ton. „Wer den Ton, die Form, vom Gesagten trennt oder darüber stellt, betreibt gerade das Geschäft der Faschisten.“

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Der Satiriker Shahak Shapira schrieb: „Vergleichen Leute jetzt Grönemeyer mit Goebbels, nur weil er eine Rede in ähnlicher Lautstärke gehalten hat? Mein Föhn ist ungefähr so laut wie eine Kettensäge und ich bekomme trotzdem unterschiedliche Ergebnisse, wenn ich sie mir an den Kopf halte.“

Für Stand-up-Comedian Ingmar Stadelmann ist die Kritik von rechts an Herbert Grönemeyer ein Witz.

Bei seinem Konzert in Wien rief Grönemeyer dazu auf, „keinen Millimeter nach rechts“ zu rücken. Der 63-Jährige hat sich bereits in der Vergangenheit ähnlich geäußert. Diesmal bekam er aber Kritik wegen des Stils und seines Tonfalls. Einige Kommentare störten sich auch daran, dass der Musiker das Wort „diktieren“ nutzte.

Lesen Sie auch: Grönemeyer gegen rechts: Danke, Herbert!

RND/dpa/mat

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