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Herbert Feuerstein: Vor seinem Tod nahm er seinen eigenen Nachruf auf

  • "Ich will nicht lang drum rum reden, ich bin jetzt tot, und Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, werden das eines Tages auch sein."
  • Mit diesen Worten beginnt Herbert Feuerstein seinen eigenen Nachruf, aufgenommen vor über fünf Jahren.
  • Am Mittwoch hat ihn der WDR veröffentlicht.
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“Auf die Kolleginnen und Kollegen vom Feuilleton wollte er sich da lieber nicht verlassen…”: Mit diesen Worten leitet der WDR einen Beitrag auf seiner Webseite ein, der einen traurigen Anlass hat, aber doch zum Schmunzeln verleitet. Der am Dienstag verstorbene Humorist Herbert Feuerstein hatte kurz vor seinem Rückzug aus der Öffentlichkeit noch seinen eigenen Nachruf aufgenommen. Am Mittwoch, gut fünfeinhalb Jahre später, wurde er veröffentlicht. “Ich will nicht lang drum rum reden, ich bin jetzt tot, und Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, werden das eines Tages auch sein”, sagt Feuerstein darin.

Zusammen mit WDR 5-Redakteur Michael Lohse habe Feuerstein eine knapp zweistündige autobiografische Sendung produziert, die erst nach seinem Tod ausgestrahlt werden sollte, schreibt der WDR. Darin beleuchte er alle Phasen seines bewegten Lebens und vielseitigen Schaffens: vom Musikstudium am Salzburger Mozarteum über seine Zeit als Korrespondent in New York, als Chefredakteur beim Satiremagazin “MAD” bis hin zur Fernsehkarriere, die als Sidekick von Harald Schmidt in der Sendung “Schmidteinander” richtig durchstartete.

Seinen eigenen Nachruf beendet Feuerstein mit den Worten: “Heute ist der 15. Januar 2015. Zu gerne hätte ich das Sendedatum gewusst – na ja, vielleicht doch lieber nicht. Aber danke, dass Sie mir noch einmal zugehört haben. Tschüs.”

RND/seb

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