Helge Schneider sagt alle Strandkorbkonzerte ab

  • Am Freitag bricht der Musiker Helge Schneider ein „Strandkorb Open Air“-Konzert in Augsburg ab.
  • Er habe sich von dem Gastronomiekonzept gestört gefühlt, erzählt er später.
  • Nun zieht der 65-Jährige Konsequenzen und teilt mit, dass er seine Teilnahme an der kompletten Konzertreihe absagt.
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Nach einem Konzertabbruch in Augsburg hat Helge Schneider (65) seine Teilnahme an der „Strandkorb Open Air“-Konzertreihe ganz abgesagt. Wie die „Kieler Nachrichten“ berichten, fallen alle Strandkorbkonzerte des Musikers aus, auch in Hartenholm (Schleswig-Holstein) am 1. September. Das teilten Schneider und der Veranstalter am Dienstag mit.

Veranstalter und Helge Schneider spenden 20.000 Euro

Schneider habe Respekt für das große Engagement des Veranstalters, der mit dem neuen Konzept überhaupt erst wieder Livekonzerte in größerem Rahmen vor Publikum möglich gemacht habe, heißt es auf der Homepage von Schneider veröffentlichten Mitteilung. Für ihn persönlich passe das Format „aber leider nicht“. Betroffen sind auch die eigentlich geplanten Konzerte am 19. August in Mönchengladbach, 27. August in Bochum und 13. September in St. Wendel (Saarland).

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Der 65-jährige Schneider („Katzeklo“) hatte am vergangenen Freitag einen Auftritt beim „Strandkorb Open Air“ in Augsburg abgebrochen. Als Grund gab er später „massive Störungen seitens der Gastronomie“ an. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien immer an der Bühne vorbeigeschickt worden, um Besucherinnen und Besucher mit Getränken zu versorgen, die diese vorab online bestellt hatten. „Ich habe das nicht gewusst. Ich habe mich immens gestört gefühlt und abgelenkt und die Konzentration kann ich dann nicht halten“, sagte er in einem Video auf Twitter.

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Karten für Augsburg und die weiteren Konzerte könnten dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Beide Parteien hätten sich zudem auf eine gemeinsame Spende in Höhe von 20.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz geeinigt, um zu zeigen, „dass der finanzielle Aspekt genauso wenig im Vordergrund der Entscheidung stand wie eine etwaige Kritik am ‚Strandkorb‘-Veranstaltungsformat“.

RND/am/dpa

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