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Gendern: Moderator Heiner Bremer sieht Debatte kritisch

  • Der Politik­journalist und Fernseh­moderator Heiner Bremer wird am 11. Juli 80 Jahre alt.
  • Er hält die Meinungs­hoheit einzelner Gruppen für gefährlich.
  • Deswegen macht ihm die Debatte um das Gender­sternchen Sorgen.
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Hamburg. Der Politik­journalist und Fernseh­moderator Heiner Bremer hält den gesellschaftlichen Trend, auf Einzel­interessen zu pochen, für zerstörerisch. „Es macht die Gesellschaft kaputt, wenn einzelne Gruppen meinen, sie hätten die Wahrheit gepachtet, und wenn es gleich einen Shitstorm gibt, wenn jemand diese Meinung infrage stellt“, sagte Bremer („RTL Nachtjournal“) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Bremer bemängelt Diskussion beim Gendern

„Diese Entwicklung merke ich zum Beispiel in der Gender­diskussion, wenn Gegen­argumente, etwa zum Sternchen, einfach weggewischt werden“, bemängelt der Journalist, der am Sonntag, 11. Juli, 80. Geburtstag hat. Für den Nachrichten­sender N‑TV ist er als politischer Kommentator tätig.

Das Reklamieren von Deutungs­hoheit sei fatal, denn Demokratie bedeute am Ende eine offene Debatte, in der dann die Mehrheit entscheide. „Mit Schutzrechten für die Minderheiten“, ergänzt der studierte Jurist, „aber es kann nicht so sein wie jetzt, wo Minderheiten meinen, allein sie wären im Recht.“ Sein Fazit: „Eine liberal-tolerante Grundhaltung halte ich für die beste, wenn man von rechts­staatlicher Demokratie überzeugt ist.“

RND/dpa

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