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Außergerichtliche Einigung: Weinstein-Opfer erhalten 25 Millionen Dollar

  • Ex-Filmmogul Harvey Weinstein hat sich einem Zeitungsbericht zufolge mit Dutzenden seiner mutmaßlichen Missbrauchsopfer außergerichtlich geeinigt.
  • Die Frauen erhalten demnach insgesamt 25 Millionen Dollar.
  • Weinstein selbst soll davon allerdings keinen Cent zahlen müssen.
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New York. Der ehemalige Hollywoodmogul Harvey Weinstein hat sich einem Bericht der „New York Times“ zufolge außergerichtlich mit Dutzenden seiner mutmaßlichen Opfer geeinigt. Laut der Zeitung erhalten die Frauen, darunter Schauspielerinnen und ehemalige Mitarbeiterinnen seiner Filmfirma, insgesamt 25 Millionen Dollar. Sie werfen Weinstein sexuelle Übergriffe vor.

Durch die außergerichtliche Einigung würde Weinstein Zivilprozesse umgehen. Die 25 Millionen Dollar müsste er auch nicht selbst zahlen, sondern die Versicherung seiner Filmfirma. Das Geld würde unter den Frauen aufgeteilt. Das berichtet die „New York Times“ unter Berufung auf sechs beteiligte Anwälte. Die finale Zustimmung aller Parteien zu dem Vergleich stehe aber noch aus.

Strafprozess beginnt am 6. Januar

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Unberührt davon bliebe der Strafprozess gegen Weinstein, die Hauptverhandlung soll am 6. Januar starten. Knapp einen Monat vor dem Start dieses Prozesses muss der frühere Filmmogul eine höhere Kaution hinnehmen, um auf freiem Fuß zu bleiben. Nachdem die Staatsanwälte zahlreiche Verstöße Weinsteins beim Tragen der elektronischen Fußfessel moniert hatten, entschied das Gericht in New York übereinstimmenden Medienberichten zufolge am Mittwoch, Weinstein eine Kaution von 5 Millionen Dollar aufzuerlegen. Zuvor hatte die Kaution bei einer Million gelegen.

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RND/seb

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