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  • Harry und Meghan im Oprah-Interview: Die wichtigsten Aussagen im Überblick

Streit, Hochzeit, Suizidgedanken: Prinz Harry und Herzogin Meghan packen aus

  • Das zweistündige Interview mit Harry und Meghan hielt zahlreiche Überraschungen bereit.
  • So sprachen die beiden bei Talk-Legende Oprah Winfrey über eine geheime Hochzeit, Meghans Suizidgedanken während der Zeit im Palast und das Geschlecht ihres Babys.
  • Außerdem stellte Meghan ihre Sichtweise im Streit mit Herzogin Kate dar.
Natascha Wittmann
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Los Angeles. Endlich war es soweit: Das mit Hochspannung erwartete Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan wurde am 7. März im US-Fernsehen ausgestrahlt – und überraschte sogar die treuesten Royal-Fans mit einigen brisanten Details. Bei Talk-Legende Oprah Winfrey packte das Herzogspaar von Sussex nicht nur über sein vergangenes Leben am britischen Hofe aus, sondern auch über den emotionalen royalen Ausstieg, der am 19. Februar offiziell verkündet wurde.

Besonders für Meghan schien der Abschied vom Palast eine Erleichterung zu sein, wie sie im Gespräch mit Oprah schonungslos offen darlegte. „Wenn dieses Interview das Risiko mit sich bringt, dass wir etwas verlieren“, erklärte die 39-Jährige selbstbewusst und hielt kurz inne, bevor sie ihren Satz vollendete: „Wir haben sowieso schon so viel verloren.“

Kate soll Meghan zum Weinen gebracht haben

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In dem rund zweistündigen Interview sprach die Herzogin von Sussex über den vermeintlichen Streit mit Herzogin Kate. Im Raum stand unter anderem, dass Meghan ihre Schwägerin zum Weinen gebracht hätte. Angeblich war jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die 39-jährige Amerikanerin beteuerte: „Ich habe Kate nie zum Weinen gebracht.“ Es sei Meghan gewesen, die wegen Kate in Tränen ausbrach.

Video
RND-Videoschalte nach dem TV-Interview von Meghan und Harry: So geht es für das Paar weiter
9:29 min
Meghan und Harry haben mit ihrem TV-Interview für viel Aufruhr gesorgt. Hollywood-Expertin Natascha Wittmann gibt in der RND-Videoschalte Einschätzungen dazu.  © RND

Die Herzogin von Sussex erklärte, dass es rund sieben Monate vor ihrer Hochzeit eine Meinungsverschiedenheit bezüglich der Kleider für die Blumenmädchen gegeben habe. Gleichzeitig stellte sie klar: „Ich möchte nicht ins Detail gehen. Sie hat sich entschuldigt und ich habe ihr verziehen – aber ich war verletzt.“

Rassismus während der Schwangerschaft

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Es ist wohl einer der schwerwiegendsten Vorwürfe: Meghan soll während ihrer Schwangerschaft Opfer von rassistischem Verhalten geworden sein. Es ging um ihren damals noch nicht geborenen Sohn Archie (1). Es habe Bedenken und Gespräche darüber gegeben, „wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird“, sagte Meghan. Wer genau von den Royals diese Äußerungen gemacht habe, wollte Meghan nicht verraten, weil dies „sehr schädlich“ für einige Personen wäre. Es sei aber wohl klar, dass ein braunes Baby ein Problem für den Palast gewesen wäre.

Unterstützer Meghans hatten den Medien und auch dem Königshaus seither immer wieder eine Kampagne insbesondere gegen die Herzogin vorgeworfen. Dabei ging es auch um Anschuldigungen, die Ehefrau des Queen-Enkels Harry sei Rassismus ausgesetzt. Die Mutter der 39-jährigen Amerikanerin ist schwarz.

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Meghan hatte Suizidgedanken

Die 39-Jährige gab nicht nur einen Einblick in ihr teils zerrüttetes Verhältnis mit den Royals. Sie kam auch auf ein ernstes und gleichzeitig schockierendes Thema zu sprechen: Meghan hatte während ihrer Zeit im Palast mit Suizidgedanken zu kämpfen. Gegenüber Oprah Winfrey gab die ehemalige Schauspielerin zu: „Ich schämte mich, es damals überhaupt auszusprechen und ich schämte mich, es vor Harry zuzugeben. Aber gleichzeitig wusste ich auch, dass es ein fataler Fehler wäre, wenn ich es für mich behalte. Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein.“

Im Palast habe es laut der 39-Jährigen niemanden gegeben, der ihr helfen konnte. Eine traumatische Situation, in der Meghan trotzdem lächelnd an der Seite ihres Mannes bei öffentlichen Auftritten funktionieren musste. „Wir haben ganz stark versucht, uns gegenseitig Halt zu geben“, so Meghan mit ernstem Blick.

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Hochzeit in intimer Zeremonie

Neben den düsteren Gesprächspunkten sorgte die baldige Zweifachmama auch für positive Überraschungen. So erzählte sie beispielsweise, dass sie bereits drei Tage vor der offiziellen Traumhochzeit ihrem Harry in einer intimen Zeremonie das Jawort gegeben hat.

Ihre Begründung: „Wir haben den Erzbischof angerufen und ihm gesagt, dass dieses große Spektakel nur für die Welt gedacht ist. Wir wollten unser Jawort ganz intim für uns erleben. So haben wir uns in Anwesenheit des Erzbischofs von Canterbury in unserem Garten die ewige Liebe und Treue geschworen.“ Da war selbst Oprah Winfrey, die als Gast bei der royalen Hochzeit auf Schloss Windsor geladen war, sprachlos.

Es wird ein Mädchen

Ähnlich erging es ihr bei folgender Enthüllung: Harry und Meghan verrieten das Geschlecht ihres zweiten Babys. Erst am 14. Februar verkündeten sie stolz die Schwangerschaft – jetzt ist klar: Sohnemann Archie bekommt ein kleines Schwesterchen. Der 36-jährige Papa sagte voller Stolz: „Ich bin sehr dankbar, erst mit einem Jungen und jetzt mit einem Mädchen gesegnet worden zu sein. Besser geht es kaum.“ Wie die baldigen Zweifacheltern zugaben, soll die Kleine im Sommer zur Welt kommen. Mama Meghan ergänzte, dass damit ihre Familie komplett sei: „Nach dem zweiten Baby ist Schluss.“

Haben Sie Suizidgedanken? Dann wenden Sie sich bitte an folgende Rufnummern:

Telefonhotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

(0800) 111 0 111 (ev.)

(0800) 111 0 222 (rk.)

(0800) 111 0 333 (für Kinder/Jugendliche)

E-Mail unter www.telefonseelsorge.de

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