• Startseite
  • Promis
  • Harry und Meghan geben Geburt ihrer Tochter Lilibet Diana bekannt

Harry und Meghan sind Eltern einer Tochter geworden: Lilibet Diana nach Uroma und Oma benannt

  • Prinz Harry und seine Frau Meghan haben ihr zweites Kind bekommen.
  • In den USA hat Meghan eine Tochter auf die Welt gebracht.
  • Das Mädchen trägt den Namen Lilibet Diana – und wurde damit nach der Queen sowie nach Harrys verstorbener Mutter benannt.
1:00 min
Trotz Pandemie ist 2021 für Prinz Harry und Meghan bereits ein turbulentes Jahr gewesen. Nun gibt es Grund zur Freude: Die Tochter des Paares ist geboren worden.  © dpa
Anzeige
Anzeige

Santa Barbara. Harry (36) und Meghan (39) sind Eltern einer Tochter geworden, wie auf der Website ihrer Stiftung Archewell zu lesen ist. „Mit großer Freude begrüßen Prinz Harry und Meghan, der Herzog und die Herzogin von Sussex, ihre Tochter Lilibet ‚Lili‘ Diana Mountbatten-Windsor auf der Welt“, heißt es dort. Demnach wurde Lili bereits am Freitag, den 4. Juni, um 11:40 Uhr im Santa Barbara Cottage Hospital in Kalifornien geboren.

„Sie wog 7 Pfund 11 Unzen“, heißt es weiter in der Mitteilung. Das entspricht etwa 3500 Gramm. „Mutter und Kind sind gesund und munter und haben sich zu Hause eingelebt.“ Der Name der Tochter Harry und Meghans sei eine Würdigung von Queen Elizabeth II. Denn: Die Königin und Urgroßmutter der kleinen Lilibet wurde mit Spitznamen ebenfalls Lilibet gerufen. „Ihr zweiter Vorname Diana wurde gewählt, um ihre geliebte verstorbene Großmutter, die Prinzessin von Wales, zu ehren“, heißt es weiter zur Erklärung.

Dem offiziellen Statement zur Geburt folgt dann noch eine Nachricht von Harry und Meghan selbst, in der es unter anderem heißt: „Sie ist mehr, als wir uns jemals hätten vorstellen können, und wir bleiben dankbar für die Liebe und die Gebete, die wir aus der ganzen Welt verspürt haben.“

Fotos von „Lili“ gab es zunächst nicht. Die Eltern hatten schon vorab klargestellt, dass sie keine Geschenke anlässlich Lilibets Geburt wollten. Vielmehr baten sie Interessierte, sich über die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen zu informieren, die Frauen und Mädchen helfen - etwa Girls Inc., Harvest Home, Camfed oder die Stiftung Myna Mahila - oder deren Arbeit zu unterstützen.

Anzeige
1 von 19
1 von 19
25.09.2017, Kanada, Toronto: Frisch verliebt: Der britische Prinz Harry und die damalige US-Schauspielerin Meghan Markle schauen sich im Rahmen der Invictus Games ein Rollstuhltennis-Spiel an. Kennengelernt haben sollen sie sich etwa ein Jahr zuvor.  @ Quelle: Danny Lawson/Press Association/d

Zweite Kind für Harry und Meghan

Es ist das zweite Kind für Harry und Meghan, die bereits einen zweijährigen Sohn namens Archie haben. Der war noch in Großbritannien geboren worden. In der Mitteilung danken Harry und Meghan auch für alle Glückwünsche.

Das Paar hatte im Februar diesen Jahres seinen finalen Rückzug aus dem Königshaus bekräftigt. Die Beziehung zur Royal Family und auch den britischen Medien sind seitdem ein Thema geblieben, das nicht nur das Paar selbst, sondern auch Gerichte in London und Medien in aller Welt noch immer beschäftigt.

In einem explosiven Interview mit US-Moderatorin Oprah Winfrey warfen Harry und Meghan der Königsfamilie Rassismus und mangelnde Unterstützung vor und sendeten damit Schockwellen über den Atlantik. Der Buckingham-Palast reagierte kühl, die Beziehung kam auf ihrem bisherigen Tiefpunkt an.

Manche werteten Harrys Besuch zur Beerdigung von Prinz Philip im April, bei der er seine Familie zum ersten Mal seit dem „Megxit“ im vergangenen Jahr persönlich traf, als vorsichtige Wiederannäherung. Doch danach teilte der abtrünnige Prinz weiter aus: Seinem Vater Prinz Charles warf er in einem Podcast vor, das eigene Leiden auf seine Kinder übertragen zu haben. Seinen Umzug mit Meghan nach Kalifornien bezeichnete er als Ausbruch aus einem Kreislauf von „Schmerz und Leiden“.

Kann das Baby die Versöhnung bringen?

Kann nun also ein Baby, das von all den Verstrickungen seiner Familie noch nichts ahnt, die große Versöhnung bringen? Die Namenswahl sendet zumindest ein klares Signal: Seht her, wir sind zwar weg - aber immer noch liebender Teil der Familie. Schon im Interview mit Oprah Winfrey hatte Harry mit Abstand am liebevollsten über seine Großmutter gesprochen - die Queen habe zum Beispiel schon mehrfach mit ihrem Urenkel Archie (2), seinem ersten Kind, Videotelefonate geführt.

Wann die kleine „Lili“ zum ersten Mal ihre Namenspatin persönlich treffen wird und ob die Familie durch sie wieder enger zusammen rücken wird, steht in den Sternen - bis auf weiteres stellt auch die Pandemie große Reisehindernisse dar. Die Queen, Prinz Charles und Camilla sowie Prinz Harrys Bruder William und dessen Frau Kate zeigten sich zunächst einmal „hocherfreut“, wie ein Palastsprecher mitteilte. Der britische Premier Boris Johnson war sogar noch schneller: „Viele Glückwünsche an den Herzog und die Herzogin von Sussex zur Geburt ihrer Tochter“, schrieb Boris Johnson kurz nach deren Bekanntwerden auf Twitter.

RND/hsc/dpa/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen