Harald Schmidt: “Einen Rechtsruck nehme ich nicht wahr”

  • Ex-Latenight-Talker Harald Schmidt reagiert gelassen auf die negative Nachrichtenlage.
  • In einem Interview äußerte sich Schmidt unter anderem über Donald Trump und den Rechtsruck.
  • Schmidt: “Diese ganze Aufgeregtheiten lösen sich irgendwann von selbst auf.”
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Berlin. Der Kabarettist und Schauspieler Harald Schmidt (62) reagiert gelassen auf negative Nachrichten. "Was hat man nicht alles schon an Weltuntergangsszenarien erlebt, und trotzdem geht die Sonne auf", sagte Schmidt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auf die Frage, ob ihn wirklich kein Thema der Weltpolitik beunruhige, antwortete Schmidt: "Nicht dass ich wüsste.

Bei US-Präsident Donald Trump änderten sich die Schlagzeilen ständig, einen Rechtsruck "nehme ich nicht wahr" und beim Brexit werde in letzter Minute doch "noch etwas aus der Tüte" gezogen: "Diese ganze Aufgeregtheiten lösen sich irgendwann von selbst auf." Nur das Thema Rente werde angesichts des demografischen Wandels richtig groß: "Aber ansonsten sehe ich alles mit einer mediterranen Entspanntheit."

Meint Schmidt das ernst?

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Ob der Kabarettist das wirklich ernst meint? Schmidts Antwort auf die Frage, ob seine Lebensgefährtin diese entspannte Einstellung teile, lässt zumindest Zweifel zu: "Ich kann Ihnen gerne eine Fantasieantwort geben, wie immer", sagte Schmidt.

RND/dpa