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Tschentscher schlägt Udo Lindenberg als Hamburger Ehrenbürger vor

  • Udo Lindenberg ist am Montag 75 Jahre alt geworden.
  • Zu seinem Geburtstag schlägt Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher den Musiker als Ehrenbürger der Stadt vor.
  • „Er hat Hamburg geprägt und Hamburg ihn“, sagt der SPD-Politiker.
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Hamburg. Udo Lindenberg, Rocksänger, Kultpoet und Likörmaler, soll Ehrenbürger von Hamburg werden. Einen entsprechenden Vorschlag hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Montag öffentlich gemacht. Anlass ist sein 75. Geburtstag am 17. Mai. Udo Lindenberg sei einer der „bedeutendsten Musiker unserer Zeit“, sagte Tschentscher. „Seine Persönlichkeit und seine Musik haben ganze Generationen geprägt.“ Udo Lindenberg lebt seit über 50 Jahren in Hamburg und hat seinen Wohnsitz im Nobel-Hotel Atlantic an der Alster. Senat und Bürgerschaft müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

Udo Lindenberg habe seine Popularität genutzt, um klare Botschaften zu senden „für Freiheit und Toleranz, gegen Gewalt und Diskriminierung,“ sagte Tschentscher. „Er hat Hamburg geprägt und Hamburg ihn.“ Das offizielle Verfahren soll im Einvernehmen mit Udo Lindenberg beginnen, sobald es die Corona-Lage zulässt. Geplant ist ein Festakt im Rathaus.

Die Ehrenbürgerschaft soll dem Rocksänger „in Anerkennung seiner künstlerischen Tätigkeit und seines Lebenswerks“ verliehen werden, heißt es zur Begründung. Er habe „mit markanter Sprache und zeitbezogenen Texten“ der deutschsprachigen Rockmusik zum Durchbruch verholfen und sie über Jahrzehnte erfolgreich gemacht. „Sein Bemühen um die innerdeutsche Verständigung gehört zur Geschichte der Wiedervereinigung.“ Lindenberg erhielt Gold- und Platin-Platten, zahlreiche Musikpreise und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

RND/dpa

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