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Halftime-Show mit J.Lo und Shakira – das Spektakel der Latina-Diven

  • Die 100. Saison der NFL verlangte für ihr Endspiel in Miami natürlich einen neuen Superlativ.
  • In der Latino-Hauptstadt der USA sollten gleich zwei Latina-Weltstars neue Maßstäbe setzen.
  • Und in der Tat – wesentlich spektakulärer lassen sich zwölf Minuten nicht gestalten.
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Miami Gardens. Eine „wichtige Botschaft“ hatten die beiden Megastars Shakira (sie wurde am Sonntag 43) und Jennifer Lopez (50) gleich mitgebracht: Zwei Latinas, eine davon sogar Nicht-US-Bürgerin, stehen beim Super Bowl auf der Bühne. Das wiederum steht für Vielfalt der Kulturen – für Diversity.

Shakira während ihres Auftaktes der Halftime-Show. © Quelle: Charlie Riedel/AP/dpa

Den Auftakt machte Shakira mit einer ganzen Heerschar Tänzerinnen in Rot. Es folgte ein Potpourri ihrer Hits quasi im Sekundentakt. „She Wolf“, „Whenever, Wherever“, „Hips Don't Lie“ – Rapeinlagen mit Bad Bunny („I Like It“ und „Chantaje“) – dazu gab's Feuerwerk.

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Jennifer Lopez (50) beweist während der Halftime-Show von Super Bowl 54, dass sie topfit ist. © Quelle: Chris O'meara/AP/dpa

Und Zehntausende ferngesteuerte Lichter an den Handgelenken der Zuschauer tauchten die Arena in ein stetig wechselndes Farbenmeer. Ein Hauch von Karneval – und dann kam Diva Nummer zwei, J.Lo. Ganz verrucht in Bustier und gewagtem Top trat sie an, Shakira auch erotisch die Show zu stehlen.

Blick in das Hard Rock Stadium während der Super-Bowl-Halbzeitshow. © Quelle: Daniel Killy
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Nicht ganz erfolglos, wenn man die Reaktionen im Stadion wahrnahm. Das Publikum tobte und jubelte über eine der besten Shows seit Jahren. Und auch La Lopez stimmte ihre größten Hits wie „Jenny From The Block“, „Waiting For Tonight“, „Booty“, „Mi Gente“, „On The Floor“ etc. an. Da machte es auch nichts, dass eine der vier Hauptanzeigetafeln zeitweise ausfiel und die Nahaufnahmen der manchmal etwas schwülstigen Latino-Erotik nicht zeigen konnte.

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„Let's get loud, Latinos“, riefen beide Ladys zum furiosen Doppelfinale, einem Mix aus „Let's Get Loud“ und „Waka, Waka“. Doch zuvor gab es noch einen leise, berührende Würdigung für Kobe Bryant. J.Los Tochter Emme (11) stimmte die ersten Töne von „Let's Get Loud“ an, ganz leise zunächst. Darauf erstrahlte ein gigantisches Kreuz in Gelb und Lila – den Farben von Kobes Team, den Los Angeles Lakers. Dann setzte die Musik ein, und es gab ein Finale furioso aus Pyrotechnik, Bling-Bling und feuriger Latino-Musik.

Shakira und Jennifer Lopez (im Bild) heizten den knapp 65.000 Zuschauern im Hard Rock Stadium in Miami ordentlich ein. © Quelle: Getty Images

Das so lateinamerikanische Miami erlebte eine Halbzeitshow, die laut und vernehmlich darauf hinwies, dass die Vereinigten Staaten eben nur deshalb so großartig sein können, weil sie bunt, verschieden und voller Kulturen stecken. Das zeigte J.Lo auch noch ganz demonstrativ, als sie in einer Federboa auftauchte, die die puertorikanische Fahne zeigte – und damit den Hunderttausenden von nichteuropäischen Immigranten in Miami ihre Ehre erwies.


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Dass sie dabei noch kurz Bruce Springsteens Protesthymne "Born In The USA" anstimmte, war eine laute, farbenfrohe und fröhliche Message, die bis ins kalkweiße Haus in Washington zu hören gewesen sein muss.



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