Grüne wollten Hape Kerkeling als Bürgermeister

  • Hape Kerkeling als Bürgermeister einer deutsche Stadt - es hört sich zunächst nach einem Witz an.
  • Doch die Grünen wollten den Komiker tatsächlich in seiner Heimatstadt Recklinghausen nominieren.
  • Letztendlich erteilte Kerkeling ihnen eine Absage - er habe schließlich keine Ahnung von Politik.
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Berlin. Entertainer Hape Kerkeling hätte auch in der Politik landen können. "Ich sollte für die Grünen Oberbürgermeister meiner Heimatstadt Recklinghausen werden", sagte er der "Bild am Sonntag". Er habe kein Parteibuch. "Aber die Grünen hatten mich gefragt und ich habe mir das tatsächlich auch eine Zeit lang überlegt." Letztlich habe er sich aber doch nicht zur Wahl aufstellen lassen. "Ich habe doch gar keine Ahnung von der Politik", begründete er seinen Rückzug. "Hätte ich "Ja" gesagt, hätten sich die Leute das mit Sicherheit sogar vorstellen können. Aber ich glaube, Politiker ist ein beinharter Job. Und am Ende traue ich mir den dann doch nicht zu."

Hape Kerkeling: Rundumschlag gegen die Politik

Als Schauspieler und Entertainer habe er zudem einen großen Vorteil, sagte Kerkeling. "Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm sagte mal zu mir: "Wenn Sie irgendwo hinkommen, klatschen 90 Prozent der Leute. Bei mir ist das umgekehrt."" So zog Kerkeling das Fazit: "Die Unterhaltungsbranche ist dann doch einfacher."

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Am Donnerstagabend hatte Kerkeling bei den "GQ Men of the year"-Awards in Berlin einen Rundumschlag zur politischen Situation in Deutschland gewagt und damit für Aufsehen gesorgt.

RND/dpa

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