Greta Thunberg will nie wieder fluchen: „Bei Schimpfwörtern netto null“

Greta Thunberg während einer Demonstration am Rande des Weltklimagipfels.

Greta Thunberg während einer Demonstration am Rande des Weltklimagipfels.

Sie ist für ihre eindringlichen Worte im Kampf gegen den Klimawandel bekannt, jedoch nicht unbedingt fürs Fluchen. Bei Protesten am Rande des Klimagipfels in Glasgow hatte Klimaaktivistin Greta Thunberg (18) allerdings eine für sie eher ungewöhnliche Wortwahl an den Tag gelegt. Bei Twitter verspricht die 18-Jährige jetzt, in Zukunft mehr auf ihre Wortwahl zu achten – mit offensichtlich bitter-ironischem Unterton.

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„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass ich mich entschieden habe, bei Schimpfwörtern netto null anzustreben“, twitterte Thunberg am Mittwoch. „Für den Fall, dass ich etwas Unangemessenes sagen sollte, verpflichte ich mich, dies durch nette Worte zu kompensieren.“ Die Aktivistin macht sich so auf ihre eigene Art über die Absichtserklärungen der Staats- und Regierungschefs beim Klimagipfel lustig.

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Ihr Tweet dürfte sich aber auch auf ein Video beziehen, das in den vergangenen Tagen für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Darin ist Thunberg bei Protesten am Rande des Klimagipfels in Glasgow zu sehen – und zu hören: „Ihr könnt euch eure Klimakrise in den Arsch schieben“, skandierte die 18-Jährige, die den Clip später selbst mit dem Hinweis „Wenn du in Schottland bist ...“ teilte.

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Bei den Protesten kritisierte Thunberg die Absichtserklärung auch mehrfach als „bla, bla, bla“. Zudem hatte ein offener Brief führender Aktivistinnen um die 18-Jährige an die Staatenlenker in kurzer Zeit Millionen Unterstützer gefunden. In diesem fordern Thunberg, Vanessa Nakate aus Uganda, die Polin Dominika Lasota und Mitzi Tan von den Philippinen die Staats- und Regierungschefs auf, der Klimakrise endlich mit drastischen Maßnahmen zu begegnen.

RND/mhs/dpa

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