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Für einen letzten Gruß: Ein Briefkasten ziert nun Jan Fedders Grab

  • Am 30. Dezember ist Großstadtrevier-Schauspieler Jan Fedder verstorben.
  • Zahlreiche Fans wollen sich mit Briefen von ihm verabschieden.
  • Daher ziert jetzt ein Briefkasten sein Grab auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Das ist ein Novum.
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Hamburg. Ein letzter Gruß oder Worte der Anteilnahme - Fans können nun am Grab des Hamburger Schauspielers Jan Fedder Briefe an ihn und seine Familie einwerfen. "Post für Jan Fedder" steht in großen Buchstaben auf der Klappe des robusten, verzierten Briefkastens in Gusseisen-Optik. Vor mehr als einer Woche hatte die Witwe des Ende Dezember gestorbenen Schauspielers die Idee bereits bekannt gemacht. Nun hat Marion Fedder ihren Worten Taten folgen lassen. Seit dem Wochenende steht in direkter Nähe zur Grabstätte auf dem Ohlsdorfer Friedhof der Briefkasten, wie ein Friedhofssprecher am Montag in Hamburg sagte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Damit hat auf dem Ohlsdorfer Friedhof erstmals ein Prominenter einen eigenen Briefkasten für Post von Fans. "Das ist der erste, von dem ich weiß. Bei den anderen ist das Bedürfnis noch nicht so stark gewesen." Wie viele Briefe bereits eingeworfen wurden, konnte der Sprecher nicht sagen. Das Leeren des Briefkastens übernehme aber auch nicht der Friedhof. "Das geht uns ja auch nichts an."

Grab mit Kette geschützt

Wer Fedder noch einmal "Tschüss" sagen möchte, kann das auch auf dem Postweg tun. Die Adresse lautet Jan Fedder, Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg. "Wir werden dann wahrscheinlich einmal am Tag vorbeigehen und die eingetroffene Post einwerfen", sagte der Friedhofssprecher dazu.

Zusätzlich zum Briefkasten zieren nun auch ein kleines Tor und ein passender Torbogen in Schmiedeeisen-Optik Fedders Grabstätte. Beide fügen sich optisch in das historische Grabensemble ein. Leicht geschwungen und in dunkler Farbe schließen sie gleichzeitig die Grabstätte Fedders ab. Zuletzt war das Grab mit einer Kette geschützt worden, weil viele Menschen seit der Beerdigung Mitte Januar beim Ablegen von Blumen und ähnlichem die Pflanzen und die Fläche um das Grab niedergetreten hatten.

RND/dpa

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