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„Frauenschläger“-Vorwurf: Johnny Depp scheitert erneut vor Gericht

  • Die Vorwürfe häuslicher Gewalt wollte Hollywood-Star Johnny Depp nicht auf sich sitzen lassen.
  • Der Versuch, ein Berufungsverfahren im Rechtsstreit mit der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ durchzubekommen, ist jetzt aber gescheitert.
  • Das Gericht sieht keine Chancen auf Erfolg.
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London. Im Rechtsstreit mit der britischen Boulevardzeitung „The Sun“ hat Hollywood-Star Johnny Depp vor Gericht erneut eine Niederlage einstecken müssen. „Wir lehnen Herrn Depps Antrag, weitere Beweise einzubringen, ab und kommen zu dem Schluss, dass seine Berufung keine wirklichen Aussichten auf Erfolg hat“, sagte der zuständige Richter am Donnerstag in London.

Depp (57) hatte gegen den Verlag der „Sun“ wegen eines Artikels geklagt, in dem behauptet wurde, er habe seine Ex-Frau Amber Heard (34) körperlich misshandelt. Der High Court in London hatte die Klage Anfang November abgewiesen: Die Mehrheit der in der Zeitung erwähnten Vorwürfe habe sich als wahr erwiesen, stellten die Richter in ihrem Urteil fest. Depp hatte nach dem Urteil kritisiert, das Gericht habe sich ausschließlich auf die Aussagen seiner Ex-Frau verlassen und Gegenbeweise von Polizei und anderen Zeugen ignoriert.

Der Promi-Prozess hatte im vergangenen Jahr weltweite Aufmerksamkeit erregt. Wochenlang zeichneten Depp („Fluch der Karibik“) und seine 23 Jahre jüngere Ex-Ehefrau („Zombieland“) das Bild einer zutiefst zerstörerischen Beziehung. In den USA läuft noch ein weiteres Verfahren.

RND/dpa

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