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Van Almsick in Sorge: Durch Corona Generation schlechter Schwimmer

  • Ex-Schwimmstar Franziska van Almsick geht von nachlassenden Schwimmfähigkeiten durch die Corona-Krise aus.
  • Nach der Pandemie soll sich das nach Wunsch der 42-Jährigen ändern.
  • Dafür müsse eine festere Verankerung im Schulplan her.
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Heidelberg. Die frühere Weltklasseschwimmerin Franziska van Almsick sorgt sich angesichts coronabedingt geschlossener Bäder und ausfallender Schwimmkurse um die Schwimmfähigkeiten von Kindern. „Ich befürchte, dass eine ganze Generation von Kindern entweder extrem schlecht oder gar nicht sicher schwimmen kann“, sagte die 42-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Van Almsick hofft, dass dem Thema nach der Krise eine höhere Priorität eingeräumt wird.

„Ich finde, Schwimmen ist ein Grundrecht für Kinder und sollte im Schulplan besser und vor allem fest verankert werden“, sagte die Weltmeisterin von 1994 über 200 Meter Freistil und zehnfache Olympiamedaillengewinnerin. „Es gibt keinen Grund, Kinder erst in der dritten und vierten Klasse zum Schwimmunterricht zu schicken. Das kann man auch in der ersten und zweiten Klasse machen.“

Van Alsmick fordert: „Die Kinder sollten mindestens eine Schwimmart technisch sauber und sicher beherrschen, wenn sie die Grundschule verlassen.“

RND/dpa

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