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Ex-Rotlichtkönig Bert Wollersheim attackiert Greta Thunberg

Ex-Rotlichtkönig und Doku-Soap-Star Bert Wollersheim setzt sich auf Facebook mit der Klimaaktivistin Greta Thunberg auseinander – und zieht dabei einen geschmacklosen Vergleich mit einer Horrorfilm-Figur.

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Ob Politiker oder Kabarettisten – Kritik an der Klimaaktivistin Greta Thunberg ist nichts Neues. Jetzt kommt die Attacke allerdings von ungewöhnlicher Seite: Auf Facebook setzt sich Bert Wollersheim (68) mit der 16-Jährigen auseinander, allerdings in sehr fragwürdiger Form.

„Greta oder Chucky … die Mörderpuppe?“: Mit diesem geschmacklosen Vergleich mit einer Figur aus einem Horrorfilm leitet Wollersheim seinen Facebook-Post ein. Dazu postet der 68-Jährige, der als Bordellbetreiber zu Berühmtheit gelangte und später sogar seine eigene Doku-Soap auf RTL II hatte, zwei Fotos von Thunberg mit wutverzerrtem Gesicht.

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„Braucht jemand Aufklärung durch ein Kind?“

Weiter schreibt Wollersheim: „Also Leute, Klimaschutz ist ein klares Thema. Aber wer schützt Greta? Wo sind ihre Eltern? Ist ihnen nicht bewusst, was das für Schäden bei einer 16-Jährigen hervorruft? Warum hat niemand darauf geachtet, dass Greta altersgerecht aufwächst?“ Wie genau der Einsatz fürs Klima „Schaden“ bei Greta Thunberg hervorgerufen haben soll, erklärt Wollersheim nicht.

Dann kommt Wollersheim offensichtlich auf Thunbergs Rede vor der UN-Vollversammlung in New York zu sprechen – mit Tränen in den Augen und brüchiger Stimme hatte die 16-jährige Schwedin die Staats- und Regierungschefs mehrfach gefragt: „Wie könnt ihr es wagen?“ Die Rotlichtmilieu-Größe schreibt dazu: „Nun, ich finde derartige Emotionen beängstigend und wünsche mir für Greta, dass sie bald fachmännische Hilfe bekommt …“ Dann spricht er Thunberg mehr oder weniger direkt die Kompetenz, auf Klimaprobleme hinzuweisen, ab: „Oder braucht jemand Aufklärung durch ein Kind?“, fragt Wollersheim.

„Pfui, was ein unsachliches Post!“

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In einem zweiten Post rechtfertigt Wollersheim seine Aussagen, kritisiert dort unter anderem noch deutlicher Thunbergs Eltern: „Ich finde es unverantwortlich, einen jungen Menschen, ja irgendwie noch ein Kind, auf diesen Weg zu schicken und zu vermarkten. (…) Ich weiß um ihre Krankheit und halte elterliche Liebe immer noch für eine gesunde Therapie. Das, was hier abgeht, ist einfach unverantwortlich von ihren Eltern, und ich verstehe nicht, warum man da nicht Stop sagt.“

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In den Kommentaren unter den Post bekommt Wollersheim viel Zustimmung, andere kritisieren den 68-Jährigen aber auch scharf: "Pfui, was ein unsachliches Post!", schreibt etwa eine Nutzerin.

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RND/seb